Bad Aibling – Am Dienstag, den 25. November, sorgte eine 41-jährige Frau in Begleitung ihrer Tochter für Aufsehen, als sie versuchte, einen von der Bundespolizei gesperrten Bahnübergang zu überqueren. Die Sperrung erfolgte aufgrund einer Schrankenstörung, die die Gefahr eines nahenden Zuges mit sich brachte. Trotz der deutlichen Anweisungen des vor Ort eingesetzten Polizeipersonals setzte sich die Frau über die Sicherheitshinweise hinweg.
Polizeieinsatz am Bahnübergang “Lindenstraße”
Die Beamten waren bei einer mehrstündigen Schrankenstörung am Bahnübergang “Lindenstraße” aktiv und sperrten den Übergang mit halbseitig geschlossenen Schranken ab. Zudem wurde ein Streifenfahrzeug mit Blaulicht postiert, um die Sichtbarkeit der Absperrung zu erhöhen. Dennoch ignorierte die Frau alle Sicherheitsmaßnahmen und entschied, den Übergang mit ihrem Kind an der Hand zu überqueren. Ein Polizist konnte die beiden rechtzeitig stoppen, bevor sie in den Gefahrenbereich gelangten.
Unverständnis der Mutter führt zu Konsequenzen
Nach dem Vorfall zeigte die Frau auch weiterhin Unverständnis für die Sicherheitsmaßnahmen und erklärte, die Sperrung mache für sie keinen Sinn, obwohl sie sich des möglichen Zugverkehrs bewusst sei. Die Bundespolizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Frau ein, und sie muss mit einem Bußgeld rechnen. Zudem informierte die Polizei das Amt für Kinder und Jugendliche im Landkreis Rosenheim über das Verhalten der Mutter.
Folgen für das Fehlverhalten
Die deutsche Staatsangehörige wurde wegen eines Verstoßes gegen das Verhalten an Bahnübergängen angezeigt. Der Vorfall wurde der Zentralen Bußgeldstelle im Bayerischen Polizeiverwaltungsamt gemeldet, welche die Ahndung dieser Ordnungswidrigkeit übernimmt. Zusätzlich könnte ein Punkt im Fahreignungsregister eingetragen werden.


