Der Freie Wähler-Chef Aiwanger hat den Landespolitiker Fabian Mehring aus der Region Augsburg in die Wahlkampfkommission berufen.

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Foto:Wolfgang Prokoph

Die Wahl des Bayerischen Landtag im Herbst des nächsten Jahres wirft ihre Schatten voraus. Im Zuge dessen legen die Parteien im Freistaat ihre personelle Aufstellung für den Wahlkampf fest. Für die Freien Wähler, die seit vier Jahren gemeinsam mit der CSU die Staatsregierung stellen, steht dabei eine Schicksalswahl ins Haus, bei der sie ihre Rolle in der Staatsregierung auf Dauer stellen wollen. Umso intensiver wollen sich die Freien Wähler, die in Umfragen derzeit stabil auf dem Niveau der letzten Landtagswahl liegen, im nächsten Jahr mit einem engagierten Wahlkampf um die Gunst der Menschen in Bayern bewerben.

 

Wie der Landesvorstand derFreien Wähler bei seiner Klausurtagung in Ismaning entschieden hat, setzen Bayerns Freie Wähler dabei auf ein bekanntes Gesicht aus der Region. So wurde Dr. Fabian Mehring, Landtagsabgeordneter und Parlamentarischer Geschäftsführer der Freie Wähler-Regierungsfraktion im Bayerischen Landtag, auf Vorschlag von Parteichef Hubert Aiwanger einstimmig in die Wahlkampfkommission der Partei berufen, die den landesweiten Wahlkampf der FW als Lenkungsgremium steuern wird. Gemeinsam mit Aiwanger und Generalsekretärin Susann Enders übernimmt der 33-jährige Schwabe damit Spitzenverantwortung für die Kampagne der Regierungspartei im Freistaat und wird zu deren überregionalen Gesichtern gehören. Als deren Geschäftsführer soll Mehring dabei insbesondere die Interessen seiner Landtagsfraktion einbringen und als Schnittstelle zwischen Partei und Fraktion dienen.

 

Mehring: „Ich freue mich sehr, dass meine Partei so sehr auf mich setzt und werde mit Herzblut dafür arbeiten, unser hervorragendes Ergebnis der letzten Wahlen weiter auszubauen.“ In seiner Berufung sieht Mehring auch ein Bekenntnis des Landesvorstands zum schwäbischen Bezirksverband seiner Partei, der zuletzt – etwa bei der Landratswahl in Dillingen – Erfolge feiern konnte. Als klares Ziel flaggt Mehring aus, die erfolgreiche Arbeit der Bayernkoalition ausFreie Wähler und CSU auch nach den Landtagswahlen fortzusetzen. „Die Berliner Ampel agiert bisweilen als Anti-Bayern-Koalition zulasten des Freistaats. Obwohl Bayern 13 Mio. Einwohner zählt, sitzt kein einziger Bundesminister aus Bayern am Kabinettstisch. Umso mehr braucht es unsere Bayernkoalition als Anwalt bayerischer Interessen und bürgerlich-liberales Bürgermodell zum Öko-Sozialismus in Berlin“, so Mehring.

 

In welchem schwäbischen Stimmkreis sich Mehring im nächsten Jahr selbst um die Erststimme bewerben wird, bleibt indes weiter offen. Spekulationen darüber, ob der Parlamentarische Geschäftsführer, der im Stimmkreis Augsburg-Land-Dillingen wohnt, in seinem Heimatstimmkreis das Direktmandat attackieren will oder erneut im südlichen Landkreis Augsburg antreten wird,  verweist Mehring auf den Herbst. „Das ist derzeit noch völlig offen. Unser Zeitplan sieht vor, bis zum Ende der Sommerpause darüber zu entscheiden, mit welchem Team wir überhaupt ins Rennen gehen. Danach verständigen wir uns in aller Ruhe und gemeinsam darüber, welche Mannschaftsaufstellung den größten Erfolg verspricht“, so Mehring.