Der Bayerische Ministerrat hat heute das von Finanz- und Heimatminister Albert Füracker vorgelegte Konzept „Behördensatelliten“ verabschiedet. Ziel dieser neuen Stellen ist es Beschäftigte wohnortsnah einzusetzen und somit eine bessere Vereinbarkeit von Familie & Beruf, sowie weniger Pendlerverkehr zu erreichen.

Ministerpräsident Söder steht hinter dem Pilotverfahren „Behördensatelliten“ | Foto: Wolfgang Czech

 

Der Bayerische Ministerrat hat heute das von Finanz- und Heimatminister Albert Füracker vorgelegte Konzept „Behördensatelliten“ verabschiedet. „Wir wollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und gleichzeitig Pendlerströme reduzieren“, stellte Ministerpräsident Dr. Markus Söder im Rahmen der Kabinettssitzung klar. Daher werden in einem ersten Pilotverfahren an den fünf Standorten Aichach, Altötting, Bad Aibling, Landsberg am Lech und Schwandorf Arbeitsplätze in sogenannten Behördensatelliten eingerichtet. Nutzen kann sie jeder Fernpendler, der beim Freistaat Bayern beschäftigt ist, sofern die Aufgaben ein Tätigwerden außerhalb der Dienststelle zulassen. So sollen die einpendlerstärksten Regionen München, Nürnberg und Regensburg entlastet werden. „Knapp die Hälfte aller Verwaltungsmitarbeiter mit Dienstsitz in München hat seinen Wohnsitz außerhalb des Stadtgebiets. Wir wollen, dass die Menschen Zeit mit der Familie verbringen, statt auf der Straße oder im Zug“, so Söder weiter.

Start ab 2019/2020

In Behördensatelliten werden Fernpendlern tageweise Arbeitsplätze außerhalb der Dienststelle ressortübergreifend zur Verfügung gestellt. Die ersten Behördensatelliten starten voraussichtlich in 2019/2020. Ab dem Jahr 2021 ist eine Evaluierung dieses Pilotprojektes vorgesehen. Falls sich das Verfahren bewährt, ist eine Ausweitung auf weitere Regionen möglich.