Fridays for Future mobilisiert auch in Dillingen zum globalen Streiktag

Am globalen Streiktag von Fridays for Future am 24.09.2021 demonstrieren weltweit Schülerinnen und Schüler, Studierende, Erwersbtätige, Azubis und alle anderen Bevölkerungsgruppen weltweit für die Sicherung der Lebensgrundlagen und damit für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels.

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Fridays for Future wird auch in Dillingen zum globalen Klimastreik aufrufen | Archivfoto: Wolfgang Czech

Mittlerweile bestätigen über 26.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass das Anliegen der Klimaschutzbewegung berechtigt ist. Fridays for Future hat dabei zusammen mit Forscherinnen und Forschern konkrete Forderungen an die Politik festgelegt, wie beispielsweise Nettonull bis 2035 zu erreichen, den Kohleausstieg bis 2030 und 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035. Eine Machbarkeitstudie des Wuppertal Instituts hat zudem ergeben: Diese Fordeungen sind umsetzbar.¹
 
Auch in Dillingen wird diese Mal mitgestreikt. Der Klimastreik in Dillingen startet um 13.30 Uhr vor dem Stadtsaal Dillingen und wird dann mit einem Demozug kurz durch Dillingen ziehen, so Veranstalterin Linda Ruchti. „Jeder Streiktag ist wichtig, aber dieser hat für uns noch höhere Relevanz“, sagt Ruchti, aus dem Team aus Organisatorinnen und Organisatoren der Dillinger Fridays for Future Gruppe. Ruchti betont weiter, dass mit dem Streik zwei Tage vor der Bundestagswahl auf die Relevanz dieser hingewiesen werden solle. Niklas Zöschinger aus dem Organisationsteam sagt: „Der kommende Bundestag ist der letzte, der noch aktiv Einfluss auf die Eindämmung der Klimakrise nehmen kann. Wir müssen das den Menschen klarmachen!“
 
Auch anlässlich des Globalstreiktages von Fridays for Future werden Klimaaktivist*innen in der Nacht vom 16. auf den 17.09. an mehreren Orten in Dillingen und Lauingen Banner aufhängen. Diese Banner werden verschiedene thematische Inhalte zur Klimakrise und der anstehenden Wahl am 24.09.2021 aufweisen und auffordern, zum globalen Streiktag zu kommen. „Die Banner bestehen aus alten Bettlaken, die uns gespendet wurden und werden mit sicherungsfähigen Knoten an Laternenpfosten und Bäume gebunden. So wird eine Gefährdung der Fußgängerinnen und Fußgänger ausgeschlossen. Die kletternden Aktivisten verwenden professionelle Sicherungstechniken und achten auf den Schutz der Bäume.“ erklärt Ruchti den Aktionsablauf.

In den kommenden Tagen werden noch Plakate aufgehängt und Flyer verteilt, um Passantinnen und Passanten auf den globalen Klimastreik hinzuweisen.