Friedberger Handballer wollen den aufsteigenden Trend gegen Kornwestheim bestätigen

Die Friedberger Erste ist nach der Pause um Allerheiligen wieder gefordert. Die Handballer empfangen am Samstag ab 20 Uhr Salamander Kornwestheim.

20141024_ffb-tsv_raff_004 Friedberger Handballer wollen den aufsteigenden Trend gegen Kornwestheim bestätigen Handball News News Sport 3. Liga Süd Damen Handball Kissinger SC Landesliga Salamander Kornwestheim TSV Friedberg TSV Lohr TSV Schleißheim TV Gundelfingen | Presse Augsburg
In Fürstenfeldbruck hat es trotz großem Kampf nicht ganz gereicht. | Foto: Raff

Der nächste Gegner ist nur wenige Kilometer südlich von Bietigheim – Bissingen zu finden, dem Aufsteiger in die Bundesliga. Schon in der vergangenen Saison haben sich die beiden Team zwei packende Duelle geliefert, dabei gewann jeweils die Heimmannschaft. Am Ende eines spannenden Abstiegskampfes schaffte es der TSV, knapp vor Kornwestheim zu landen, doch auch die Baden – Württemberger blieben letztendlich über die Relegation in der 3. Liga Süd.

Aus den Ergebnissen der letzten beiden Begegnungen schöpfen die Herzogstädter Selbstvertrauen. In Fürstenfeldbruck war ihnen nach einem schlechten Start eine grandiose Aufholjagd gelungen, eine Woche zuvor gab es gegen Pforzheim den ersten Saisonsieg.

Das Trainerteam hat die spielfreie Zeit gut genutzt, auch die angeschlagenen Spieler im Kader konnten sich regenerieren. Nur die Langzeitverletzten werden am Samstag fehlen. Trainer Harald Rosenberger will nachlegen: „Kornwestheim hat sich in dieser Saison noch einmal verbessert. Unser nächster Gegner hat bereits drei Siege und zwei Unentschieden geschafft. Wir werden über den Kampf und die Leidenschaft kommen und versuchen, den Aufwärtstrend der letzten Wochen zu bestätigen. Die Jungs haben jetzt endlich das süße Gefühl eines Sieges schmecken dürfen und wollen das gerne wiederholen. Aber Kornwestheim ist ein gefährlicher Gegner, dem wir nicht zu viele Möglichkeiten bieten dürfen.“

Die Friedberger Zweite bestreitet am Samstag das Vorspiel für die 3. Liga. Ab 17.30 Uhr wollen die Bayernliga – Handballer gegen Lohr den ersten Sieg schaffen.

Die Unterfranken sind ebenfalls sieglos, haben aber schon zwei Remise geschafft. Dies gelang ihnen gegen Anzing und Sulzbach Rosenberg. Friedberg hingegen steht ohne Pluspunkt auf dem letzten Rang. Die Mannschaft hat in der spielfreien Woche um Allerheiligen viel trainiert und einige kleinere Blessuren auskuriert. Der TSV will sich besser präsentieren als zuletzt, die Handballer wissen, dass sie Abschluss stärker werden müssen.

Trainer Marcus Wuttke hat einen klaren Plan: „Wir müssen vor dem Tor ruhig bleiben und uns an unser Offensivkonzept halten. In den Phasen, wo wir sofort den Abschluss gesucht haben und die Angriffe nicht vernünftig vorbereitet haben, ist uns nicht viel gelungen. Tore machen wir dagegen, wenn wir unser Konzept befolgen. Die Jungs müssen die Abgeklärtheit entwickeln, nicht sofort in die erste Lücke zu gehen und abzuschließen. Daran haben wir zuletzt intensiv gearbeitet.“

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Die Kissinger Damen wollen am Sonntag die Trendwende schaffen. Ab 16.30 Uhr empfangen sie den Aufsteiger aus Schleißheim.

Nach einem guten Saisonstart haben die Handballerinnen zuletzt vier Mal in Folge verloren. Das lag auch an der personellen Misere, aber die Mannschaft ist auch nicht immer in Bestform aufgetreten. Am Sonntag fehlen neben den länger Verletzten auch Franziska Freiding und Stefanie Morfessis.

Schleißheim ist in dieser Saison in die Landesliga Süd aufgestiegen und ist der Tabellennachbar der Kissinger. Diese waren nach vier Spieltagen ganz vorne mit dabei, haben aber jetzt einige schwere Wochen hinter sich und sind auf den achten Rang zurückgefallen. Unter der Woche hat Trainer Knut Seidel vermehrt an der Abwehrarbeit gefeilt, zuletzt kassierte der KSC zu viele Gegentore.

„Schleißheim dürfen wir keinesfalls unterschätzen“, warnte der Coach. „Vorne müssen wir konsequent auftreten und müssen das Tempospiel über die erste oder zweite Welle unterbinden. Im Rückraum brauchen wir außerdem mehr Variabilität, Steffi Schmidt und Irmi Kefer müssen unterstützt werden. Wir alle wollen endlich den nächsten Sieg, doch dafür müssen wir uns gehörig anstrengen am Sonntag.“

Nach den Damen werden die Herren des KSC ihren Heimauftritt gegen den TV Gundelfingen haben.

Domenico Giannino (gia)