Friedberger Handballer wollen die Landshuter Serie beenden

Nach dem spielfreien Pokalwochenende geht es auch für die Friedberger Handballer weiter. Im vorletzten Heimspiel des Jahres ist am Samstag ab 20 Uhr der Dritte TG Landshut zu Gast.

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Foto: Oliver Riesenberger

Die Niederbayern haben in der Bayernliga erst zweimal verloren. Nachdem sie mit fünf Siegen am Stück gestartet waren, gab es Ende Oktober und Anfang November diese Misserfolge an zwei aufeinander folgenden Wochenenden. Seitdem Bayreuth und Günzburg der TG aber vorerst die Grenzen aufgezeigt hatten, gab es drei Siege am Stück, allerdings schaffte Landshut dies gegen Teams aus dem Tabellenkeller.

Die Landshuter spielen seit einigen Jahren fast unverändert zusammen und sind sehr eingespielt. Die spielstarke Mannschaft lebt von ihrem sehr wurfstarken Rückraum. Lukas Eichinger, Matthias Müller und der kosovarische Nationalspieler Enis Kabashi haben zusammen 147 Treffer erzielt, alle drei sind in den Top 10 der besten Werfer in der Bayernliga vertreten. Die mit 286 Treffern beste Offensive der Liga wird von der kompakten Abwehr gut unterstützt.

Friedberg konnte das letzte Spiel vor der Pause gewinnen. Diese haben die Handballer gut genutzt, einige angeschlagene Spieler haben sich erfolgreich regeneriert. Am Samstag kehrt zudem Stefan Tischinger zurück. Auch Florian Wiesner wird wieder im Kader stehen, er hat sich von seiner Verletzung erholt.

Zudem feiert der A – Jugendliche Henri Häusler sein Debüt. Dafür verpasst Karlo Tomic das vorletzte Spiel des Jahres. Eine gute Nachricht ist auch, dass Paul Thiel wieder mit dem Training begonnen hat. Ein Einsatz am Samstag kommt aber noch zu früh, momentan peilt der TSV das Comeback für den Januar an.

Trainerin Christina Seidel freut sich auf die Partie: „Landshut hat eine sehr spielstarke Mannschaft, die auch im Kleingruppenspiel überzeugt. Ihr Rückraum ist brandgefährlich, da wird viel Arbeit auf unsere Abwehr zukommen. Aber wir alle wollen uns zu Hause beweisen und unseren Fans einmal mehr ein gutes Spiel zeigen.“

Domenico Giannino