Mut zum Frieden – Augsburg feiert ein Friedensfest der Rekorde

Am gestrigen Montag beging Augsburg seinen Feiertag, das Hohe Friedensfest. Bei der Friedenstafel auf dem Rathausplatz setzten dabei über 1000 Teilnehmer ein klares Bekenntnis, sie zeigten Mut zum Frieden.

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Foto: Wolfgang Czech

Zur Eröffnung des gestrigen Augsburger Friedensfestes fand Susanne Breit-Keßler, die evangelische Regionalbischöfin für den Kirchenkreis München und Oberbayern, in ihrer Predigt bei einem ökumenischen Gottesdienst in St. Ulrich und Afra mahnende Worte. „Mut ist nicht umsonst zu haben. Wer mutig ist, muss bereit sein, etwas herzugeben, etwas zu opfern. Mut kostet etwas. Und Mut, das würde ich eben gerne ergänzen, muss ein vernünftiges Ziel haben. Eines, das einem einzelnen Menschen dient, der in tiefgreifenden Schwierigkeiten oder Nöten ist. Mut muss ein Ziel haben, das den Bestand der Gesellschaft und ihrer gemeinsamen humanen Werte garantiert.“

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RegionalbischöfinSusanne Breit-Keßler fand nachdenkliche Worte. | Foto: Wolfgang Czech

Viele Bürger darunter die bayerische Europaministerin Beate Merk und Augsburgs OB Dr. Kurt Gribl lauschten ihr andächtig. Sie fand Worte die zum Nachdenken anregten. „Wir tragen Verantwortung dafür. Mut ist Übung, aber auch geschenkter Mut, von Gott gegebene Kraft genau dann, wenn wir sie brauchen. Es muss sichtbar werden, wie wir Leben friedlich gestalten. Sichtbar, wie wir eingreifen, um Frieden wiederherzustellen, um individuelle Gewalt zu verhindern, und um ideologischen Terror jeder Couleur abzuwenden.“