Frohes Fest | Angels Nördlingen bescheren sich mit klarem Sieg über Osnabrück selbst

In beeindruckender Art und Weise und mit einer Souveränität, die man im Vorfeld der Begegnung nicht erwarten konnte, erledigten die Nördlinger XCYDE Angels ihre letzte Aufgabe des Kalenderjahres und schlugen den starken Aufsteiger aus Osnabrück ungefährdet mit 90:56. Mit dem achten Saisonsieg bleiben die Rieserinnen weiterhin mit an der Spitze der Tabelle und freuen sich auf die vor ihnen liegenden Aufgaben im neuen Jahr.

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Eine überragend treffende Leslie Vorpahl führte ihre Angels zum achten Saisonsieg. | Foto: Martin Fürleger

Es stand 6:0 für die XCYDE-Girls, da hatte Osnabrück noch nicht einmal auf den Korb geworfen. Die aggressive Gangart der Rieserinnen schmeckte den Gästen ganz und gar nicht. Das schnelle Umschalten von Defense zu Offense noch viel weniger. Wenn Sami Hill den Turbo zündete und zum Korb penetrierte, hatten die Gäste in aller Regel das Nachsehen. Und weil die Panthers auch von außen nichts trafen, lagen sie folgerichtig am Ende des Viertels mit 20:5 in Rückstand. Dabei hatten die Angels nicht einmal exzellent agiert und selber sechs Turnovers produziert.

Deutlicher Vorsprung schon zur Pause

Wer ein Aufbäumen der Gäste erwartet hatte, lag falsch. Die Angels sprühten vor Spielfreude und ließen auch in der Verteidigung kaum etwas zu. Vorpahl von außen, McCray von innen: 27:7. Als dann auch noch Centerin Luisa Geiselsöder Dreier und Mitteldistanzwurf einnetzte, konnten einem die Gäste schon fast leid tun. Nach vielen Einwechslungen stockte zwar die Nördlinger Offensivmaschine ein wenig, doch zwei Dreier von Vorpahl kurz vor der Halbzeitsirene schraubten den Vorsprung der Gastgeber auf sage und schreibe 28 Punkte.

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Nach einer hohen Pausenführung die Spannung und Konzentration hochzuhalten, ist nicht einfach, doch Vorpahl und Co hatten nicht vor, dieses einseitige Match noch einmal aus der Hand zu geben. Vor allem die texanische Aufbauspielerin der Angels hatte richtig Spaß an der Sache, versenkte einen Dreier nach dem anderen und erstickte jeden Funken Hoffnung der Norddeutschen im Keim. Mit am Ende 27 Punkten, 10 Rebounds und 4 Assists lieferte sie kurz vor der Weihnachtsfeier eine Galavorstellung ab und verzückte ihre immer größer werdende Fangemeinde. Für die Panthers war es einfach einer jener gebrauchten Tage, wo nichts, aber auch gar nichts klappen will. Den Einheimischen konnte es recht sein. Man wollte sich ohnehin mit einem weiteren Heimsieg in die Weihnachtspause verabschieden und hatte sich auf einen rassigen Fight eingestellt. Dass es keines Kampfes bedurfte, war sowohl Spielern als auch den 650 Fans letztlich egal. Der achte Saisonsieg war eingetütet.

Nach der Pause geht es ins Pokal-Top-Four

Weihnachten  kann kommen, die verdiente Pause nach einer kräftezehrenden Hinrunde und die Aussicht gleich danach ins Pokal-Top-Four einzuziehen sowie in der Liga auch weiterhin unter den besten Vier mitzumischen lässt Basketball-Nördlingen mit positiven Gefühlen in die Weihnachtspause gehen.

Angels: Leslie Vorpahl (27, 5 Dreier, 10 Rebounds), Danielle McCray (16, 1 Dreier, 6 Rebounds), Magaly Meynadier (11, 1, 8), Julia Förner (5,1), Samantha Hill (15,2,7, 4 Assists) , Laura (4) und Luisa Geiselsöder (13, 1, 6 Rebounds), Steffi Sachnovski (1) , Amenze Obanor, Heta  Äijänen.

Bei Osnabrück fielen auf:  Rollerson (19), Knopp (11), McWilliams (10)

Kurt Wittmann