Frohes Fest, oder rohes Fest? | Kabarettist Stephan Bauer führt humorig durch die Vorweihnachtszeit

Kabarettist Stephan Bauer prästentierte am Dienstagabend ein ein nettes Program über Freud und Leid zum Weihnachtsfest. Dem Publikum im Augsburger Kurhaus hat es gut gefallen. Die stille Zeit wurde so zur lustigen Zeit.

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Foto: Wolfgang Czech

Frohes Fest, oder rohes Fest? Diese Frage stellte sich der Kabarettist Stephan Bauer am Dienstagabend im Parktheater im Kurhaus. Das Fest der Liebe entgleitet oft im Streit und Ärger. Mit viel Witz und Humor beleuchtet Stephan Bauer die zwischenmenschlichen Schwierigkeiten rund ums Weihnachtsfest. Eine Kostprobe aus dem Programm des Kabarettisten:

Im klassischen Katholizismus sei die Adventszeit eine zweite Fastenzeit, meint Bauer Wir sollen uns an die Ankunft des Herrn vorbereiten. Das heißt, auch Nächstenliebe zu üben und Gutes zu tun. Meine Herren, sie könnten gleich bei ihrer Frau damit anfangen! Wenn in dieser Zeit ihre Frau „dauershoppt“, dann können sie ihr die Kreditkarte überlassen. „Meinem Freund haben sie Karte geklaut und er bekam riesigen Stress mit seiner Frau. Erst wollte er die Kreditkarte sperren, aber dann hat sich herausgestellt, dass der Dieb viel weniger ausgibt als sie.“

Wer sich ertappt fühlte durfte über die humorigen Erzählungen des aus zahlreichen TV-Formaten wie „Schlachthof“ bekannten Kabarettisten herzhaft lachen. Dem Augsburger Publikum jedenfalls hat es gut gefallen. Die stille Zeit wurde so zur lustigen Zeit, denn auch in den besinnlichen Tagen darf gelacht werden.

Wolfgang Czech