Mit einem 4:3 nach Verlängerung in Pegnitz konnte der EVF den fünften Sieg in Folge einfahren, allerdings ließ man nach einer komfortablen 3:0-Führung nach dem ersten Abschnitt beim Schlusslicht der Tabelle auch einen Punkt liegen. Nun kommt es am Sonntag zum absoluten Spitzenspiel beim EHC Königsbrunn, welcher zwischenzeitlich auf den zweiten Platz vorgerückt ist. Der EVF hat allerdings sechs Zähler Vorsprung und ist somit auch bei einer Niederlage nicht vom ersten Rang zu verdrängen. Um diese zu vermeiden wird sich die Mannschaft anders als in Pegnitz über drei Drittel an die ausgegebene Marschroute halten müssen.Nikolas-Oppenberger-3 Fünfter Erfolg in Folge | EV Füssen baut Siegesserie in Pegnitz aus mehr Eishockey Ostallgäu Sport EV Füssen EV Pegnitz | Presse Augsburg

Man war vom Vorjahr von Füssener Seite aus gewarnt vor dem Auswärtsspiel in Pegnitz, hatte man doch hier eine empfindliche 1:4-Niederlage einstecken müssen. Sehr konzentriert agierend waren die Schwarz-Gelben im ersten Abschnitt die klar überlegene Mannschaft, die sich durch Tore von Ron Newhook, Florian Simon und Samuel Payeur eine augenscheinlich sichere 3:0-Führung heraus spielte. Mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss wäre sogar ein höheres Ergebnis möglich gewesen.

Der Start ins zweite Dritte brachte wieder einmal ein schnelles Gegentor nach nur 57 Sekunden zum 1:3 durch Pierre Kracht. Füssen blieb danach überlegen, allerdings ohne weiter groß Druck aufbauen zu können. „Wir hatten 85 oder 90 Prozent Scheibenbesitz, aber die Geradlinigkeit war weg. Zu viele Schnörkel, zu komplizierte Anspiele. Wir haben die Effizienz vermissen lassen“, bemängelte Trainer Andi Becherer nach dem Spiel.