Für mangelnde Chancenverwertung bestraft – FV Illertissen muss sich Türkgücü München geschlagen geben

Auch im 8. Spiel in Folge blieb der ehemalige Drittligist Türkgücü München ungeschlagen, siegte beim FV Illertissen mit 2:1(2:1).

Dabei waren die Münchner sehr effektiv, machten aus ihren wenigen Möglichkeiten sehr viel, nämlich zwei Tore. Die Illertisser dagegen hätten nach wenigen Minuten ohne weiteres bereits 2:0 führen können. Die Partie begann nämlich mit einem Paukenschlag, denn nach sage und schreibe 40 Sekunden wurde Furkan Kircicek im Strafraum gelegt und Daniele Gabriele verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:0. Nur wenige Minuten nach dem Anspiel lief erneut Furkan Kircicek allein aufs Tor zu, zielte jedoch am langen Eck vorbei. Ein weiterer Treffer hätte vielleicht eine Vorentscheidung sein können. So aber musste der FVI eine Schrecksekunde ertragen, denn Marco Gölz verletzte sich so sehr, dass er durch Liam Omore ersetzt werden musste. Auch Yannick Glessing und erneut Kircicek schafften bei guten Gelegenheiten(19./24.)den zweiten Treffer nicht, während die Gäste über eine halbe Stunde brauchten, um für Gefahr zu sorgen. Damit schafften sie aber gleich den 1:1 Ausgleich. Mittelstürmer Stefan Maderer schoß Max Zeller an die Hand und Kevin Hingerl verwandelte den Elfmeter. Kurz vor der Pause hatten die Illertisser Glück, als Maderer im Fallen nur die Latte traf. Dafür genügte mit dem Pausenpfiff ein weiter Ball auf Benedict Laverty, der dann Torhüter Felix Thiel geschickt umkurvte, um die Gäste mit 2:1 in Führung zu bringen. „Da hat man gesehen, wie abgezockt diese erfahrenen Spieler sind, machen im ganzen Spiel aus drei Torschüssen zwei Treffer“, musste Co-Trainer Timo Räpple feststellen.




Mit Beginn der zweiten Hälfte schafften es aber die Einheimischen nicht, in Spielfluß zu kommen, auch wenn Bemühungen durchaus festzustellen waren. Selbst bei mehreren Möglichkeiten, vor allem in der 70. Minute, schafften sie es nicht zum Abschluß zu kommen. Beim Tohuwabohu im Münchner Strafraum standen sich mehrere Illertisser Spieler fast selbst im Weg. So plätscherte das Spiel mehr oder weniger dahin, denn auch die Gäste tauchten fast gar nicht gefährlich  vor dem Illertisser Tor auf. „In der zweiten Hälfte haben wir wirklich alles dafür getan, damit wir kein Tor kassieren. Am Ende haben wir verdient gewonnen“, fasste Alper Kayabunar, der Türkgücü Trainer das Geschehen zusammen.

Timo Räpple (Co-Trainer FV Illertissen): „Wir sind vom Spiel und auch vom Ergebnis sehr enttäuscht. Ich denke, wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und erzielen nach einer Minute per Elfmeter das 1:0. Nach vier Minuten hatten wir eine sehr gute Chance, auf 2:0 zu erhöhen, nutzen sie aber nicht. Dann hat sich auch noch Marco Gölz verletzt und musste früh ausgewechselt werden. Danach hatten wir keinen Zugriff mehr. Der Gegner machte mit drei Torschüssen zwei Tore. Wir schießen öfter auf das Tor, treffen aber nicht. Man hat gesehen, was Männerfußball von Jugendfußball unterscheidet. Deswegen sind wir bestraft worden.“