Fußball-EM: Regierung erlaubt spätes Public Viewing

Während der Fußball-Europameisterschaft werden die Lärmschutzregeln gelockert. Laut eines Berichts der „Bild am Sonntag“ wird das Bundeskabinett am Mittwoch eine Verordnung beschließen, die für die Übertragung der Spiele auf Großleinwände im Freien („Public Viewing“) Ausnahmen zulässt. Damit können die Kommunen auch Veranstaltungen genehmigen, die länger als 22 Uhr gehen.

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24 der insgesamt 51 EM-Spiele werden um 21 Uhr angepfiffen, darunter Halbfinale und Finale. Die für Lärmschutz zuständige Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sagte der „Bild am Sonntag“: „Gerade wenn es in die Verlängerung oder ins Elfmeterschießen geht, kann es bei den Abendspielen ganz schön spät werden. Das wäre mit den sonst üblichen Lärmschutzregeln kaum zu vereinbaren.“

Die Ausnahmeregelung gilt für die gesamte Europameisterschaft vom 12. Juni bis 12. Juli 2020.