FV Illertissen steht im Pokal-Viertelfinale

Mit einem 3:1(1:0) beim Bayernligisten SV Kirchanschöring schaffte Regionalligist FV Illertissen den Sprung ins Viertelfinale des bayerischen Totopokals. Ebenfalls bereits qualifiziert sind die Regionalliga Konkurrenten TSV Buchbach, Schweinfurt 05, TSV Aubstadt, Spvgg Bayreuth sowie Drittligist Würzburger Kickers. Türk Augsburg gegen Türkgücü München und Wacker Burghausen gegen 1860 München werden die restlichen beiden Viertelfinalisten ermitteln. 0Af8D172 607E 491F 8358 8C46A16Fb931

Das Spiel beim Bayernligazweiten SV Kirchanschöring war für den FV Illertissen die erwartet schwere Aufgabe. Trotzdem schaffte er es, den Oberbayern die erste Saisonniederlage beizubringen. Semir Telalovic(2) und Max Zeller sorgten dafür, Manuel Omelanowsky gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer. Illertissens Marco Konrad war mit drei Änderungen ins Spiel gegangen, Daniel Dewein, Leif Estevez und Luka Nujic kamen neu ins Team. Wie erwartet war beim SV Kirchanschöring über die gesamten 90 Minuten Begeisterung und Euphorie zu spüren, dem Gegner wurde bis zum Schluss nichts geschenkt. Zunächst, in der Anfangsphase, ergriff der FVI sofort die Initiative, setzte den Gegner unter Druck. Das führte zu zwei frühen Toren der Illertaler, für die in der 10. Minute Semir Telalovic mit Flachschuss nach einem Konter und in der 19. Minute Max Zeller ins kurze Eck nach einer Kombination sorgten. Damit war den Gastgebern vorerst einmal der Zahn gezogen, doch die ließen sich keineswegs entmutigen. Allerdings übertrieb es der ein oder andere Akteur der Gastgeber, so hätte nach einer knappen halben Stunde ihr Mittelfeldspieler Thorsten Nicklas nach einem rüden Foul an Daniel Dewein statt gelb auch rot sehen können. Marco Gölz hätte wenig später beinahe für die endgültige Vorentscheidung gesorgt, blieb jedoch am herausstürzenden Torhüter Egon Weber hängen. Auf der anderen Seite versuchten es die Einheimischen immer wieder mit enormer Laufbereitschaft und frühem Anlaufen, doch so richtig torgefährlich wurden sie nicht. Das änderte sich nach der Pause schlagartig. Der frühe Anschlusstreffer durch Manuel Omelanowsky aus kurzer Entfernung verhalf den Gastgebern zur sogenannten zweiten Luft. Torhüter Luka Nujic bekam Arbeit, verhinderte mit zwei guten Reaktionen Schlimmeres. Seine Mannschaftskameraden hatten etwas den Faden verloren. „Angesichts der Belastungen in den letzten Wochen, 15 Spiele in 7 Wochen, kein Wunder dass der Akku langsam leer ist“, hatte Trainer Marco Konrad eine Erklärung für das Geschehen. Als dann in der 73. Minute der eingewechselte Yannick Glessing nach einem Foulspiel die rote Karte sah, eine sehr harte Entscheidung des Unparteiischen Felix Grunf (Haidlfing),witterten die Gastgeber noch mehr Morgenluft. Viel Hektik kam auf und kurz darauf marschierte der Kirchanschöringer Manuel Sternhuber mit gelb- rot. In der 84. Minute war die Partie jedoch entschieden, denn Semir Telalovic verwandelte die Hereingabe von Daniel Dewein zum 1:3. Tim Bergmiller hätte in den Schlussminuten bei zwei Gelegenheiten sogar noch erhöhen können.

Ein genauer Termin für das Viertelfinale steht noch nicht fest, denn der vorgesehene 9. Oktoberkommt für die Illertisser nicht in Frage, da sie am 8.10. ein Punktspiel haben.

In der Liga geht es bereits am morgigen Freitag(19.00) weiter, die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg kommt.