Was unser Theater für ein beeindruckend großer Bau ist, erkennt man in der Phase des Umbaus. Der Blick vom Bühnenboden bis hinauf in den Kulissenturm – gewaltig. Dagegen nimmt sich der Zuschauer Raum mit seinen drei Rängen beschaulich klein aus. Neben den Umbauarbeiten sind auch die Archäologen fleißig am werkeln. Bis in die Römerzeit reichen die Funde nebst den Resten der Bollwerke am alten Einlass. Bevor die eigentlichen Umbaumaßnahmen beginnen, wird Das Haus gründlich entkernt. Gut erkennbar sind die drei Bauabschnitte seit 1877. Der erste bedeutende Umbau aus den dreißiger Jahren und der Wiederaufbau nach dem Krieg. Und jetzt steht die grundlegende Sanierung des Hauses an.

Text und Fotos: Wolfgang Czech