Für den gestrigen Nachmittag hatten die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) Augsburg, der Studienrat der Philologisch-Historischen Fakultät, der Studienrat der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät und die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Augsburg, sowie die Studierendenvertretung der Hochschule (StuVe) zu einer Kundgebung gegen die geplante Reform des Bayerischen Hochschulgesetzes am Augsburger Rathausplatz aufgerufen.

In Bayern werden gerade entscheidende Weichen für die künftige Ausrichtung der Hochschulen und der Wissenschaftslandschaft der nächsten Jahrzehnte gestellt. Es steht eine tiefgreifende Reform des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) bevor, die die Hochschulen noch mehr zu eigenständiger unternehmerischer Initiative anhalten und nach dem Leitbild der ‚unternehmerischen Hochschule‘ umgestalten soll. „Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Rechte der Studierenden massiv beschnitten werden und die Qualität der Lehre verschlechtert wird.  So soll es u.a. die Möglichkeit einer umfassenden Gebührenerhebung geben, der Stellenwert der Lehre im Allgemeinen verschlechtert werden  und staatliche Kontrolle verloren gehen.“, so Maximilian Richter von der GEW Hochschulgruppe Augsburg im Aufruf.

Die GEW fordert eine unabhängige Forschung und demokratische Mitbestimmung statt Sparzwang und Autokratie.