Gefährliche Körperverletzung in Ludwigsvorstadt
Am frühen Mittwochmorgen, dem 12.03.2025, entdeckten Polizeibeamte der Bundespolizei einen 32-jährigen polnischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland im Bereich des Hauptbahnhofs, der offensichtlich verletzt war. Der Mann, der stark alkoholisiert war, berichtete den Beamten, dass er zuvor von einer unbekannten Person angegriffen wurde. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich die Tat am Dienstag, den 11.03.2025, zwischen 23:00 Uhr und 23:10 Uhr im Bereich des ZOB an der Hackerbrücke ereignete.
Der Verletzte wurde zur Behandlung seiner Stichwunden an Beinen und Rücken in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Das Kommissariat 24 der Münchner Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Es gibt Hinweise darauf, dass der Mann in eine Auseinandersetzung mit einer ihm bekannten Gruppe aus dem Obdachlosenmilieu verwickelt war. Eine dieser Personen stach mit einem Taschenmesser mehrfach auf ihn ein. Die Ermittlungen durch das Kommissariat 24 dauern an.
Täterbeschreibung: Männlich, osteuropäische Erscheinung, ca. 35 Jahre alt, ca. 170 cm groß, ca. 70 kg, kurzes graues Haar, schwarzer Bart, bekleidet mit schwarzer Kapuzenjacke, schwarze Jeans, schwarze “Nike“-Schuhe
Zeugenaufruf: Wer zu dem angegebenen Zeitpunkt im Bereich des ZOB möglicherweise relevante Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Münchner Polizei zu melden.
Aufklärung mehrerer Einbrüche im Stadtgebiet München
Am 03.12.2024 wurde ein 38-jähriger tunesischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland in der Altstadt festgenommen, nachdem er einen Einbruch verübt hatte. Nach seiner Verhaftung und der Anzeigenerstellung erließ der Haftrichter einen Haftbefehl gegen ihn.
Intensive Ermittlungen des Kommissariats 52 führten dazu, dass der Mann für insgesamt zwölf Einbrüche in Geschäfte und gastronomische Betriebe in München verantwortlich gemacht werden konnte. Diese Taten jeweils zwischen dem 28.06.2024 und 27.11.2024 verübt. Bei jedem Einbruch wurden mehrere Hundert Euro Bargeld gestohlen.
Durch Spurensicherungsmaßnahmen und weitere Ermittlungen wurde ein Mittäter identifiziert. Dieser Tatverdächtige ist ein 27-jähriger Tunesier, der ebenfalls ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist und sich bereits seit November wegen anderer Delikte in Untersuchungshaft befindet.
Hinweise auf weitere Taten in Schwaben und Baden-Württemberg führten zu weiteren Ermittlungen dortiger Polizeidienststellen.
Zusammenfassung der Versammlungen auf der Theresienwiese
Am Samstag, dem 22.03.2025, fand eine umherziehende Versammlung auf der Theresienwiese statt. Diese stand inhaltlich im Kontext eines bundespolitischen Themas und begann dort um 14:00 Uhr, endete gegen 17:15 Uhr und hatte etwa 550 Teilnehmer. Die Route führte über Lindwurm-, Sonnen- und Bayerstraße zurück zur Theresienwiese. Am Rande der Versammlung positionierten sich immer wieder Gruppen, die das Thema der Versammlung ablehnten. Diese mussten von der Polizei regelmäßig von der Route ferngehalten werden.
Parallel dazu begann gegen 14:10 Uhr eine kritische stationäre Versammlung mit 120 Teilnehmern auf der Theresienwiese, die um 17:50 Uhr störungsfrei endete. Zusätzlich versammelten sich bis zu 200 Personen in einem weiteren Bereich, worunter sich Teilnehmer der ersten stationären Versammlung befanden. Diese nicht angemeldete Ansammlung wurde von der Polizei als Verstoß gegen das Versammlungsgesetz gewertet. Ein Versammlungsleiter war nicht erkennbar.
Einige Teilnehmer verursachten spätere Störungen bei der beweglichen Versammlung. Insgesamt registrierte die Polizei neun Verstöße gegen Rechtsvorschriften, darunter das Versammlungsgesetz sowie Widerstand und Angriff gegen Polizeibeamte. Rund 200 Polizisten waren im Einsatz, um die Versammlungen zu überwachen und sicherzustellen, dass sie friedlich blieben.


