Es bleibt dabei: Der FC Augsburg spielt gefällig mit, zeigt sich aber in der Offensive viel zu harmlos. Heute reichte der TSG Hoffenheim ein Treffer, um dem FCA die dritte Saisonniederlage zuzufügen.

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Ricardo Pepi tat sich auch heute schwer. | Foto: Krieger

Nach zwei Niederlagen in den ersten drei Saisonspielen musste der FC Augsburg zur formstarken TSG Hoffenheim. Trainer Maaßen musste nach mehreren Verletzungen umstellen, unter anderem spülten die Änderungen den bisher so enttäuschenden Rekordtransfer Ricardo Pepi in die Startelf (auch heute ohne Torabschluss).

Ein super Angriff reicht

Ein zu leichter Ballverlust von Pepi an der Mittellinie leitete dann auch die erste wirklich gefährliche Situation der Partie ein. Fast eine halbe Stunde waren in einer ersten Hälfte, in der sich beide Teams nahezu neutralisierten, absolviert, als Rutter nach einer schnellen Kombination aus fünf Metern vergab. Im chancenarmen ersten Durchgang waren es die Hausherren, welche die besseren Gelegenheiten zu verbuchen hatten. Nach einem schnellen Spielzug landete der Ball in der 40. Spielminute über Kramaric bei Skov, der für Geiger ablegte. Der Kraichgauer donnerte den Ball zu einem tollen Abschluss eines starken Aufbaus unhaltbar in die Maschen.

Gelaufen war an diesem Samstagnachmittag durch diesen Gegentreffer noch nichts. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Schwaben sich mehr und mehr Spielanteile zu erarbeiten, so kamen die hart arbeitenden Gäste nun öfter vor dem Tor von Oliver Baumann in Aktion. Wie schon gegen Mainz tat sich der FCA aber vor dem Tor weiter schwer, der entscheidende Pass fehlte auch heute zu oft. „Im letzten Drittel hat die Konsequenz gefehlt, die Genauigkeit“, so Arne Maier nach dem Spiel bei Sky.

Augsburg zu harmlos

Augsburg zeigte heute wieder eine defensiv verlässliche Leistung, war sicher nicht die schlechtere Mannschaft und doch dabei: Gefällig mitzuspielen reicht nicht, der Maaßen-Truppe fehlt die Kreativität und Torgefahr. Keine nennenswerte Torchance in 90 Minuten ist indiskutabel. Punkte die bereits in der letzten Saison beim FCA auffällig waren. Bis zum Donnerstag (1. September) bleibt dem Management um Stefan Reuter noch Zeit um sich am Transfermarkt entsprechend zu verstärken.

Die Torunterdiskussion sollte aktuell aber beendet sein, in den Schlussminuten bewahrte Gikiewicz sein Team vor einer höheren Niederlage.

„Wir werden dranbleiben“ | Die Stimmen zur 0:1 Niederlage des FC Augsburg bei Hoffenheim

TSG Hoffenheim: Baumann – Kabak, Vogt, Akpoguma – Skov (62 Kaderabek), Angelino, Geiger (62. Rudy) , Prömel, Baumgartner – Rutter (80. Bruun Larsen), Kramaric (80. Samassekeou)

FC Augsburg: Gikiewicz – Bauer , Gouweleeuw, Iago – Framberger (77. Petkov), Rexhbecaj, Pedersen, Jensen (80. Gruezo), Maier (77. Caligiuri) – Pepi (56. Niederlechner) , Demirovic (56. Demirovic)

Tore: 1:0 Geiger (39.)

Gelbe Karten: Prömel | Bauer

Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)

Zuschauer: 17.206