Gefängnis in Halle soll Stasi-Archiv werden

Das Gefängnis „Roter Ochse“ in Halle ist im Gespräch als neuer Sitz der Stasi-Unterlagenbehörde für Sachsen-Anhalt. „Da sich auf dem Gelände bereits eine Gedenkstätte befindet, hat es Vorteile Verwaltung und Archiv dorthin zu verlegen“, sagte Birgit Neumann-Becker, Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, der Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). Regierungssprecher Matthias Schuppe sagte, Ziel sei es, „die Dokumente an einem authentischen Ort zu lagern.“

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In einigen Jahren sollen die Gefangenen in einen Neubau im Norden Halles ziehen, weshalb das Gebäude dann weitgehend leer stehen wird. Bislang gibt es in Sachsen-Anhalt entsprechend der ehemaligen Bezirke Halle und Magdeburg zwei Außenstellen der Stasi-Unterlagenbehörde: eine in Magdeburg und eine in Halle-Neustadt.