Gefahrenstelle wird beseitigt | Haunstetten bekommt einen Gehweg an der Postillionstraße

Gute Nachrichten für Haunstetten. Entlang  der Postillionstraße kommt im Abschnitt beim Neuen Friedhof/Naturfreibad endlich ein Fußweg. Eine jahrzehntealte Gefahrenstelle wird damit beseitigt.

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Symbol-Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay

„Der Gehsteig in der Postillionstraße zwischen Inninger- und Roggenstrasse kommt! Darüber freue ich riesig. Der Bauausschuss hat dem gemeinsamen Antrag des  Stadtratskollegen Hans Wengenmeir (Freie Wähler) und mir einstimmig zugestimmt.“, so Stadträtin Margarete Heinrich (parteilos). Dies sind gute Nachrichten für die Bürgerinnen und Bürger in Haunstetten. Aktuell wird in diesem Bereich die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 gebaut und auch eine Fahrradachse Nord-Süd wird kommen, dies stand im Voraus bereits fest. Besonders gefährlich ist dieser Bereich, zwischen den künftigen Haltestellen Inninger Straße und Roggenstraße aber für Fußgänger.

„Eine permanente Gefährdungslage vorhanden“

Der Neue Friedhof und das Naturfreibad, sowie die Sportanlagen des FC Haunstetten liegen direkt in diesem Bereich. Immer wieder sind Fußgänger auf der viel befahrenen Straße unterwegs. Eine gefährliche Situation, die mit Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie nach Königsbrunn wohl noch zunehmen dürfte. Dies sieht nicht nur Heinrich so. „Bereits heute ist in diesem Abschnitt eine permanente Gefährdungslage vorhanden, da allenfalls ein nicht vorgesehener Trampelpfad neben der Postillionstraße benutzt werden kann.“, pflichtet ihr CSU-Stadtrat Josef Huml bei.

Verlängerung wird zur Fahrradstraße 

Diese Gefahrenstelle wird nun behoben. Die Verlängerung der Postillionstraße in Richtung Königsbrunn wird zudem im  Abschnitt zwischen Roggenstraße und Brahmsstraße, im Zuge des Streckenausbaus der Linie 3 nach Königsbrunn, zur Fahrradstraße mit Freigabe für den Kfz-Verkehr umgewandelt. Dies hatte der Bauausschuss ebenfalls in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen.

Kommt auch das Dauerparkverbot?

Und noch eine verkehrstechnische Änderung in diesem Bereich kommt zumindest auf den Prüfstand. Bereits im letzten Jahr hatte Stadträtin Heinrich beantragt, dass man gegen Dauerparker in der Roggenstraße vorgehen muss. Ständig in diesem Bereich abgestellte Lastwagen und Anhänger nehmen den Besuchern des Naturfreibads und der Sportanlagen die für sie vorgesehenen Parkmöglichkeiten. Eine zeitlich begrenzte Parkdauer soll hier Abhilfe schaffen.