„Geisterfahrerin“ auf A 95 unterwegs

In der Nacht auf Samstag (12.10.2019), gegen 01.20 Uhr, war auf der A 95 eine 43-jährige Münchnerin in einem Opel Agila in falscher Fahrtrichtung unterwegs. Die ca. 1,5 km lange „Geisterfahrt“ verlief Gott sei Dank ohne Unfall.

Symbolbild

Die Dame, die zusammen mit ihrer 19-Jährigen Tochter (Beifahrerin) bei Freunden in Penzberg zu Besuch war, hatte sich auf dem Heimweg nach München befunden und war zunächst an der Anschlussstelle Penzberg/Iffeldorf auf die Richtungsfahrbahn München, fälschlicherweise in die entgegengesetzte Fahrtrichtung, also in Fahrtrichtung Garmisch-Partenkirchen, eingefahren.

Ein nachfolgender Pkw-Fahrer, der zu diesem Zeitpunkt auf die Autobahn auffuhr, konnte das falsche Fahrmanöver beobachten und die Polizei sofort per Notruf hiervon informieren.

Die Frau merkte dann auch selbst, dass sie falsch unterwegs war und wendete nach ca. 1,5 km an einem gesperrten Parkplatz und fuhr anschließend in die richtige Richtung weiter. Unmittelbar darauf, gegen 01.30 Uhr, konnte sie von einer Streife der Verkehrspolizei Weilheim, die bereits wegen der Falschfahrerin unterwegs war, aufgenommen und an der Anschlussstelle Penzberg/Iffeldorf angehalten werden.

Eine anschließende Überprüfung der Fahrerin bzgl. Alkohol-/Drogenaufnahme verlief negativ. Offensichtlich war sie aufgrund kurzfristiger Orientierungslosigkeit falsch auf die Autobahn aufgefahren.

Nach Sachverhaltsaufnahme hatte sie sich insoweit wieder stabilisiert, dass sie nach kurzer Polizeibegleitung ihren Weg Richtung München fortsetzen konnte.

Nach jetzigen Informationen sind der Frau mindestens drei namentlich bekannte Verkehrsteilnehmer, die alle ebenfalls den Notruf gewählt hatten, entgegengekommen. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass evtl. weitere Verkehrsteilnehmer durch das Fahrmanöver gefährdet wurden. Diese mögen sich bitte unter Tel. 0881/640-302 mit der Verkehrspolizei Weilheim in Verbindung setzten.

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