Die ersten beiden Zähler sind gesichert: Die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten bezwangen zum Auftakt der 2.Bundesliga mit 24:17 (12:8) die SG Kirchhof und können jetzt erst einmal durchatmen.

Patricia Horner warf vier Treffer. | Foto: Dominik Mesch
Patricia Horner warf vier Treffer. | Foto: Dominik Mesch

„Keiner wusste so recht wo wir stehen und da fehlt einfach die Sicherheit. Das ist aber am Anfang immer so,“ beschrieb Spielmacherin die erwarteten Schwierigkeiten beim Start. Es war schon ein kurioses Handball-Spiel, was die knapp 400 Besucher am Samstagabend zu Gesicht bekamen. Aufsteiger Kirchhof setzte dabei bewusst auf extrem lange Angriffe um die TSV-Abwehr auszumanövrieren und dieser hatte zunächst enorme Schwierigkeiten selbst einen ordentlichen Abschluss zu produzieren. Nach einer Viertelstunde war so ein außergewöhnliches 1:3 an der Anzeigetafel zu lesen und man konnte sich schön langsam Sorgen um die Rot-Weißen machen. Die folgende Auszeit von Trainer Vornehm zeigte auch nur schleppend Wirkung und bis zum 6:8 (23.Minute) waren die Gäste immer noch dominierend. Drei Treffer in Serie innerhalb von nur neunzig Sekunden sorgten dann für die erste Führung und nachdem sich Kirchhof immer wieder an der Haunstetter Defensive festbiss und Torhüterin Müller jetzt großartige Paraden zeigte, war man fortan durchgängig in Front. Gekonnt wurden auch die kritischen Phasen gegen Spielende gemeistert und so konnten zwei wichtige Punkte zum Projekt „Klassenerhalt 2.0“ verbucht werden. Coach Vornehm zeigte sich diesmal absolut zufrieden: „Unsere Abwehrarbeit plus Torfrau Müller war heute fabelhaft. Außerdem ist es toll, wie wir jetzt immer besser die Ruhe bewahren und uns auf unsere Stärken konzentrieren.“

TSV: Müller, Wengenmeir, Frey (Tor); Horner, Irmler (je 4), Königsmann, Duschner (je 3), Schmid (3/1), Kurstedt (3/2), Frank, Cappek  (je 2), Hochmair, Drasovean

hv