Gemeinden in Schwaben erhalten mehr als 17 Millionen Euro aus bayerischem Städtebauförderungsprogramm

„In Schwaben unterstützen wir in diesem Jahr 48 Städte und Gemeinden mit mehr als 17 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm“,Die Mittel kommen insbesondere kleineren Städten und Gemeinden im ländlichen Raum zugute. Wir helfen ihnen dabei, die Ortskerne zu erhalten und zu stärken, Gebäudeleerstände zu beseitigen und mit Leben zu füllen“, erläutert Schreyer. Rund 84 Prozent der Mittel aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm fließen in den ländlichen Raum.Pm 056 Verkehrsministerin Kerstin Schreyer Informiert Ueber Mund Nasen Bedeckung Im Oepnv

Mit rund 191 Millionen Euro wird das Landesprogramm der Städtebauförderung auf hohem Niveau verstetigt. „Wir unterstützen die bayerischen Städte und Gemeinden tatkräftig, auf Innenentwicklung zu setzen und Leerstände zu nutzen, um ihre Ortsmitten attraktiv und lebenswert zu erhalten. Unser Ziel ist es, vitale Zentren als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge zu sichern und zu entwickeln. Für Gemeinden, die Flächen sparen, erhöhen wir den Fördersatz auf 80 Prozent. Damit honorieren wir eine nachhaltige, umweltschonende Siedlungsentwicklung“, so Schreyer.

Von der Förderinitiative „Innen statt Außen“ profitiert beispielsweise der Markt Babenhausen mit zwei Projekten. Im ehemaligen Ökonomiegebäude des Fuggerareals werden mehrere Kinderbetreuungseinrichtungen untergebracht, die bisher noch über die Stadt verteilt sind. Der historische und mächtige Zehentstadel soll künftig als vielseitiger „Kulturspeicher“ der Marktgemeinde dienen. Die angrenzenden Freiflächen werden für eine öffentliche Nutzung und als barrierefreie Wegeverbindung sinnvoll mit einbezogen.

Die Gemeinde Buttenwiesen, die sich zur Innenentwicklung bekennt, erhält einen Zuschuss aus der Förderinitiative für die Sanierung des sogenannten Kaisersaals in einem Rathausflügel. Dieser wird barrierefrei erschlossen und soll als öffentlicher Veranstaltungsraum dienen und das gesellschaftliche und kulturelle Leben bereichern.

In Scheidegg wird der historische Straßenzug „Alte Salzstraße“ neugestaltet, um zusammen mit funktionalen Verbesserungen die Aufenthaltsqualität zu steigern und vorhandene Geschäfte zu stärken.

 „Die Mittel des Bayerischen Städtebauförderungs-programms kommen insbesondere kleineren Städten und Gemeinden im ländlichen Raum zugute. So helfen wir Kommunen dabei, auf Innenentwicklung zu setzen und Leerstände zu nutzen, um ihre Ortsmitten attraktiv und lebenswert zu erhalten.“ zeigt sich der Aichach-Friedberger Landtagsabgordnete Peter Tomaschko zufrieden.