Gemeinsam gegen die Offensivwucht – Der FC Augsburg muss heute Mittag bei Borussia Mönchengladbach ran

Zu ungewöhnlicher Stunde muss der FC Augsburg heute zu Borussia Mönchengladbach. Eine schwere Aufgabe sind die Fohlen doch so gut aus den Startlöchern gekommen, wie schon lange nicht mehr.

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Schmidt weiß, das mehr kommen muss | Foto: Wolfgang Czech

Der FC Augsburg muss heute zu einer eher ungewöhnlichen Stunde ran. Um 13:30 Uhr muss die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt bei Borussia Mönchengladbach antreten. Für den Coach bedeutet dies, den Tagesablauf seiner Mannschaft umzustellen. „Ja es ist schon etwas anderes, wenn man so früh spielen muss. Wir werden um zehn Uhr schon ein Brunch haben, da gibt es dann auch kohlehydrathaltiges wie Nudeln“, erklärt der Schweizer.

Offensivtrio erinnert an alte Gladbacher Zeiten

Diese Kräfte kann der FC Augsburg dann später wohl auch gut brauchen. Die Borussia ist gut in die neue Saison gestartet. 13 Punkte hat das Team vom Niederrhein bereits sammeln können, mehr waren es in den letzten acht Jahren nach sechs Spieltagen nie. Zuletzt gab es drei Siege in Serie. Dabei konnte sich Marco Rose, der neue Trainer der Fohlen besonders auf sein torgefährliches Offensivtrio verlassen. Embolo, Plea und Thuram erzielten zusammen acht der zehn Treffer ihres Teams. Besonders hervorgetan hatte sich dabei in den letzten Partien Marcus Thuram. Der 21-jährige Sohn des Weltmeisters von 1998 Lilian Thuram kam vor der Saison erst vom französischen Erstligisten EA Guingamp in den Borussiapark. Eine Verpflichtung die sich bereits bezahlt gemacht hat. Zusammen mit seinen Kollegen weckt er Erinnerungen an längst vergangene Zeiten.

Charakter und Einsatzbereitschaft sind gefragt

Da Gladbach unter der Woche in der Europa League ran musste (1:1 bei Istanbul Basaksehir) könnte es allerdings gut möglich sein, dass Rose sein Team für das heutige Heimspiel umstellen wird. Dies wird sicherlich auch sein Gegenüber Martin Schmidt. Nach der verdienten Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen muss sich wieder einmal etwas ändern. Offensiv hatten die Schwaben gegen die Werkself nichts zu bieten, und auch auch die ursprünglichen Augsburger Tugenden, besonders der bedingungslose Einsatz und Zusammenhalt, fehlten den verantwortlichen in der Vorwoche. Ein Mann stand in den vergangenen Jahren wie kein anderer im Spiel des FCA: Daniel Baier. Der zuletzt angeschlagene Kapitän wird deshalb heute wohl auch wieder seinen Platz in der Startelf einnehmen. Er kann ein wichtiger Faktor werden, wenn man heute etwas mitnehmen will. Im Hinblick auf das kommende Programm (u.a. Bayern) könnte dieses Spiel und etwas zählbares wichtig werden.

Die voraussichtliche Aufstellung

Koubek – Lichtsteiner, Jedvaj, Uduokhai, Max – Khedira, Baier – Hahn, Vargas – Finnbogason, Niederlechner