„Geschenkt wird Dir nichts“ | TSV Haunstetten will sich gegen Möglingen selbst bescheren

Zum Abschluss der Vorrunde empfangen die Drittliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten am Samstagabend den TV Möglingen (18 Uhr, AL-Halle) und haben dabei gleichzeitig die richtungsweisende Partie vor sich.

Tsvh Svuhalle 016 Duschner
Duschner: „Geschenkt wird Dir nichts. Für die Bescherung müssen wir schon selber sorgen.“

Mit den bisher acht Punkten hängt man auf TSV-Seite den Erwartungen doch etwas hinterher und befindet sich auch tabellarisch in gefährlicher Nähe zur Abstiegszone. Für TSV-Trainer Herbert Vornehm gibt es somit gegen Liga-Urgestein Möglingen nur ein Motto: „Wir müssen jetzt endlich einmal gegen eine stärkere Mannschaft etwas Zählbares holen. Alle bisherigen Partien gegen die Spitzenvereine wurden, wenn auch nur knapp, abgegeben, trotz durchwegs ansprechender Leistung. Lediglich die Partie in Regensburg (23:28) wurde mit mehr als zwei Toren Differenz verloren. Allerdings lässt Vornehm auch keine Beschönigungen zu: „Man kann nicht alles auf das fehlende Glück schieben. Einen Großteil haben wir schon selbst verschuldet.“ Gegen Möglingen soll die zuletzt gestiegene Formkurve weiter geführt werden, wenngleich hier auf die TSV-Defensive wieder Höchstarbeit zukommt, da in deren Reihen mit Sulamith Klein (ehemals Herrenberg) und Denise Geier die beiden Hauptangreiferinnen der Liga auflaufen. TSV-Routinier Sabrina Duschner bringt es auf den Punkt: „Geschenkt wird Dir nichts. Für die Bescherung müssen wir schon selber sorgen.“

Eine vergleichbar schwere Aufgabe steht für die Bayernliga-Männer in ihrem Abschlussspiel 2018 bei der DJK Rimpar II (Samstag, 19 Uhr) auf dem Programm. Der Tabellenfünfte spielt nämlich bisher eine glänzende Runde und konnte sogar zu Hause die Übermannschaft Bad Neustadt in arge Bedrängnis bringen (20:21), woraus überhaupt die einzige Heimniederlage resultierte. Haunstetten setzte vergangenes Wochenende mit dem Sensations-Derbysieg in Friedberg ein Ausrufezeichen, das durchaus auch zu Hoffnungen für die Partie in Unterfranken berechtigt: „Das sollte uns mit entsprechendem Selbstvertrauen ausrüsten,“ sagt Trainer Rothfischer, dessen Bilanz mit ausgezeichneten zehn Zählern sich voll sehen lassen kann.

hv