„Gesichter des Verschwindens“ | Neue Ausstellung im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst

Im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast wird vom 25. September bis 10. Januar 2016 die Ausstellung „Faces of Disappearance / Gesichter des Verschwindens“ gezeigt. Aktuelle, ästhetisch eindringliche Bilder international agierender Foto-, Film- und Videokünstler bieten dabei einen gegenwärtigen Blick auf die Lage unserer Welt bieten.

15_09_22_Kunstsammlungen_Neue-Ausstellung-im-H2_1 "Gesichter des Verschwindens" | Neue Ausstellung im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst Kunst & Kultur News Breda Beban Brian McKee Carlos Casas Gustavo Sagorsky H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast Jenna Hanson Larry Sultan Natalija Ribovic Olaf Unverzart Saodat Ismailova Sophie Calle | Presse Augsburg
Sophie Calle, aus der Serie La Dernière Image, 2010. Courtesy Galerie Arndt, Berlin

 

Persönliche Erfahrung als Weltwahrnehmung, künstlerische Reflexionen des Politischen, Naturerfahrung als kritischer Reflex – Faces of Disappearance zeigt aktuelle, ästhetisch eindringliche Bilder international agierender Foto-, Film- und Videokünstler, die einen gegenwärtigen Blick auf die Lage unserer Welt bieten. Ihre Arbeiten spiegeln auf gesellschaftlicher genauso wie auf einer immer sehr persönlichen Ebene die Auseinandersetzung mit den Grundlagen unseres Zusammenlebens und deren rasant fortschreitende globale Veränderungen. Sie alle kreisen um das Verschwinden als einen Grundmodus menschlichen Seins, um Existenz als einen permanenten Übergang von Zuständen. Die Landschaft – und mit ihr nicht nur unser gesamtes natürliches, sondern gerade auch gesellschaftliches Lebensumfeld, das wir immer wieder beschwören, aber auch permanent und zunehmend gravierender traktieren, spielt darin die zentrale Rolle. Subjektive Geschichte, Erfahrung und Erinnerung wird in den Werken aller Künstler nicht nur visualisiert, sondern ästhetisch diskutiert, die Entfaltung daraus resultierender künstlerischer Projektionen der ‚objektiven‘ Welt gegenüber gestellt.

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Carlos Casas/Saodat Ismailova, ARAL. Fishing in an Invisible Sea. Moynak, Uzbekistan 2004. Courtesy the artists

All dies kommuniziert sich nicht über politische Statements, sondern durch Bilder von stiller Poesie und ästhetischer Kraft. Mit Arbeiten von Breda Beban, Sophie Calle, Carlos Casas, Jenna Hanson, Saodat Ismailova, Brian McKee, Natalija Ribovic, Gustavo Sagorsky, Larry Sultan, Olaf Unverzart.