Gesundheits-Apps per Papier-Rezept

Ärzte sollen künftig digitale Gesundheitsanwendungen wie Apps per Papierrezept verordnen. Krankenkassen- und Herstellerverbände haben sich auf diesen Weg für die Verordnung geeinigt, wie das „Handelsblatt Inside Digital Health“ unter Berufung auf informierte Kreise berichtet. Die Gesundheits-Apps können für den Patienten verschiedene medizinische Hilfestellungen bieten, beispielsweise durch Auswertung von Blutzuckerwerten bei der Diagnose oder der Therapie einer Krankheit.

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Wenn der Arzt dem Versicherten künftig eine App verschreibt, soll dieser einen Code auf einem Papier-Rezept bekommen. Diesen kann er bei seiner Krankenkasse einlösen, entweder in der Kassen-Service-App, per Post, in der Geschäftsstelle oder telefonisch. Die Kasse lässt ihm daraufhin über den gleichen Weg eine Zahlenfolge zukommen.

Damit kann der Versicherte die App freischalten. Außerdem ist nach Informationen von „Handelsblatt Inside“ geklärt, dass 13 Verbände auf Seiten der App-Hersteller die weiteren Verhandlungen mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen führen werden. Krankenkassen müssen bald bestimmte Gesundheits-Apps erstatten, so sieht es das bereits in Kraft getretene Digitale-Versorgung-Gesetz vor. Hersteller sollen noch im Mai die ersten Anträge auf Erstattung einreichen können.