Gesundheitsminister bekommt Lob der Opposition – Außer von der AfD

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekommt für sein Krisenmanagement Lob aus der Opposition – außer von der AfD. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel kritisierte, dass die Regierung in Sachen Coronavirus zu spät gehandelt und ein Chaos verursacht habe. „Von Hausärzten und Primärversorgungspraxen zu erwarten, dass sie ohne den erforderlichen Schutz Hilfe leisten, grenzt an fahrlässige Körperverletzung“, sagte Weidel bei der Debatte am Mittwoch im Bundestag. Stattdessen seien „flächendeckende und verpflichtende Tests für Risikopersonen“ und eine getrennte Testinfrastruktur nötig.

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Der Rest der Opposition zeigte sich regierungsfreundlicher: „Wir begrüßen wir, mit welcher Klarheit, Besonnenheit uns Transparenz die Bundesregierung mit dieser unsicheren Lage umgeht“, sagte FDP-Chef Christian Lindner. Gleichzeitig forderte er das Vorziehen von bereits beschlossenen Steuererleichterungen. Auch Kordula Schulz-Asche (Grüne) lobte eine Transparenz. Die Bundesregierung mache derzeit „vieles richtig“. Für die Linke forderte Fraktionschefin Amira Mohamed Ali an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen oder Fußballstadien Desinfektionsspender. Dies würde das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erhöhen.