Gleissturz an der Hackerbrücke bleibt ohne schwere Folgen
Am Samstagabend, den 22. Februar, ist ein 55-jähriger Mann am S-Bahnhaltepunkt Hackerbrücke in München in den Gleisbereich gestürzt. Nach ersten Angaben wurde der Mann dabei nur leicht verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 21:20 Uhr. Reisende beobachteten, wie der Mann plötzlich und ohne äußere Einwirkung ins Gleis 2 fiel. Schnell reagierende Passanten warnten den Triebfahrzeugführer der nahekommenden S-Bahn, welcher sofort eine Gefahrenbremsung einleitete. Die S-Bahn kam rechtzeitig zum Stillstand. Helfer zogen den Mann zurück auf den Bahnsteig, wo er vom Rettungsdienst versorgt und in eine Klinik gebracht wurde. Der Sturz führte zu Verzögerungen im S-Bahn-Betrieb. Die Gründe für den Sturz sind derzeit unklar, die Bundespolizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Pöbeleien und rassistische Beleidigungen durch 18-Jährigen
Ein 18-jähriger Mann aus Freising sorgte am Freitagabend, den 21. Februar, für einen Einsatz der Sicherheitskräfte am S-Bahnsteig. Der junge Mann urinierte in der Nähe einer Säule und wurde dabei von Sicherheitsmitarbeitern der Deutschen Bahn angesprochen. Daraufhin reagierte er lautstark und aggressiv, spuckte auf den Boden und beleidigte die Mitarbeiter. Auch gegenüber der herbeigerufenen Bundespolizei verhielt er sich widerständig und äußerte rassistische Beleidigungen sowie volksverhetzende Aussagen. Der stark alkoholisierte Mann (1,84 Promille) wurde in Gewahrsam genommen, jedoch später nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I auf freien Fuß gesetzt. Es laufen Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.
Körperverletzung am Hauptbahnhof durch alkoholisierten Mann
Am Samstagabend, den 22. Februar, ereignete sich ein weiterer Vorfall am Münchner Hauptbahnhof. Ein 61-jähriger Mann aus Polen lief gegen eine Glasscheibe, wodurch er sich eine stark blutende Kopfverletzung zuzog. Als DB-Sicherheitsmitarbeiter ihm helfen wollten, verhielt er sich zunehmend aggressiv. Auch gegenüber den eingetroffenen Bundespolizisten zeigte er Widerstand und versuchte, die Beamten zu schlagen und zu treten. Der offensichtlich stark alkoholisierte Mann erhielt eine Blutentnahme und wurde anschließend wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs dauern an.
Konflikt wegen lauter Musik in der S-Bahn
Am Freitagnachmittag, den 21. Februar, wurde in einer S8 in Richtung Herrsching ein Streit zwischen zwei Männern durch laute Musik ausgelöst. Der 62-jährige Deutsche spielte über eine tragbare Musikbox laut Musik ab. Ein 42-jähriger Mann mit türkischem Hintergrund und polizeibekannter Historie forderte ihn auf, die Musik leiser zu stellen. Nach einem verbalen Disput beleidigte der ältere Mann den jüngeren rassistisch, woraufhin dieser ihm ins Gesicht schlug. Beide Männer wurden am Bahnhof Herrsching von der Polizei erwartet. Der alkoholisiert wirkende 62-Jährige (2,16 Promille) lehnte eine medizinische Versorgung ab und wurde zusammen mit dem jüngeren Mann nach der Bearbeitung durch die Polizei auf freien Fuß gesetzt. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.


