Am Mittwochabend, dem 30. Juli, ereignete sich in einem Supermarkt am Münchner Hauptbahnhof ein Vorfall, der einen Polizeieinsatz erforderlich machte. Ein 38-jähriger, mit Hausverbot belegter Mann wurde beim Ladendiebstahl erwischt und griff die Polizeibeamten mit einer Glasflasche an, als diese ihn festnehmen wollten.
Polizei greift ein: Tatverdächtiger leistet Widerstand
Gegen 18 Uhr informierte der Ladendetektiv des Supermarktes die Bundespolizei über den Vorfall. Beim Eintreffen der Polizisten zeigte sich der Tatverdächtige, ein nigerianischer Staatsbürger, aggressiv und ging mit erhobener Glasflasche auf die Beamten los. Die Polizisten brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn. Aufgrund seiner anhaltenden Aggressivität wurde eine zweite Streife zur Verstärkung angefordert. Zusammen brachten die Einsatzkräfte den Mann zur Dienststelle.
Verhalten des Tatverdächtigen im Polizeigewahrsam
Während des gesamten Einsatzes verhielt sich der Mann unkooperativ, beleidigte die Beamten und spuckte in der Zelle auf einen Polizisten. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Folgen für den Tatverdächtigen
Der Mann hatte Lebensmittel entwendet, deren Schadenshöhe derzeit noch ermittelt wird. Gegen ihn wird nun wegen Diebstahls, Hausfriedensbruchs, Beleidigung sowie Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,7 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der Mann wurde anschließend wieder entlassen.


