Gewerkschaft ruft Mitarbeiter von Mondelez in Donauwörth zu Warnstreik auf

Mit zwei Warnstreiks, bei Alete Kindernahrung im oberbayerischen Weiding und bei Mondelez in Donauwörth, startet die bayernweite „Aktionswoche Nährmittelindustrie.“

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Foto: NGG

 

„Damit zeigen wir vor der anstehenden zweiten Verhandlungsrunde am 13.7., dass wir es ernst meinen mit unserer Forderung,“ erklärt Johannes Specht, Verhandlungsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Die NGG fordert für die 8.000 Beschäftigten der Branche eine Lohnerhöhung von einheitlich 160 Euro. Auszubildende sollen 80 Euro mehr bekommen. In der ersten Verhandlungsrunde am 15. Juni habe es kein Entgegenkommen der Arbeitgeberseite und kein Angebot gegeben. Specht: „Der Branche geht es gut, hier wird hart und auf hohem Niveau gearbeitet. Unsere Warnstreiks und betrieblichen Aktionen sind nur ein kleiner Warnschuss vor der Verhandlung am Freitag. Gibt es dann keine Bewegung und kein Angebot, legen wir kräftig nach.“ „Heute haben wir mit 30 TeilnehmerInnen in Donauwörth eine tolle Beteiligung. Bei Alete in Oberbayern streiken 150 Mitarbeiter. Wir sind hochzufrieden“, so Tim Lubecki, Geschäftsführer der NGG in Schwaben.

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Zu diesem Tarifgebiet zählen unter anderem die Babynahrungshersteller Hipp (Pfaffenhofen) und Alete (Mühldorf), Unternehmen wie Raps, Ireks und Lumen (alle Kulmbach), Mondelez (Donauwörth), Bernbacher Nudeln (München), Wela-Suppen (Trognitz), Medin (Faulbach) und Nutrichem (Roth).

Beim bestreikten Mondelez-Werk werden sogenannte Dauerbackwaren produziert.