Grenzwert für Neuinfektionen viermal überschritten – auch Bayern mehrfach betroffen

In vier von 401 Städten und Landkreisen in Deutschland wird die festgelegte Grenze von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage überschritten. Das geht aus Daten des Robert-Koch-Instituts hervor, die am Samstagmorgen veröffentlicht wurden. Ab dem Grenzwert sollen strengere Regeln umgesetzt werden.

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So wurden in der kreisfreien Stadt Straubing in Bayern innerhalb der letzten Woche 56,5 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert, im umliegenden Landkreis Straubing-Boden ist der Wert mit 54,6 vergleichbar hoch. Im bayerischen Landkreis Coburg sind es 55,2 Fälle je 100.000 Einwohner, im Kreis Coesfeld in NRW liegt der Wert mit 57,7 noch höher. Der Landkreis Greiz liegt mit 49,9 Fällen je 100.000 Einwohner nun knapp unter der von Bund und Ländern vereinbarten Grenze, ebenso der Landkreis Sonneberg mit 46,0 Fällen.

Der Stadtkreis Pforzheim (31,1) und der Landkreis Rosenheim (25,7) sind ebenfalls überdurchschnittlich stark betroffen. Bundesweit liegt der Wert laut Robert-Koch-Daten nur bei 6,3 Neuinfektionen je Woche und 100.000 Einwohner. Mehrere Dutzend Landkreise haben innerhalb der letzten Woche gar keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, insbesondere im Norden und Osten Deutschlands.