Augsburg (ots) – In einer großangelegten Durchsuchungsaktion hat die Kriminalpolizei Augsburg am Donnerstag (05.02.2026) mehrere Objekte im Stadtgebiet Augsburg und im Raum München untersucht. Diese Aktion erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Augsburg und wurde früh am Morgen gegen 06:00 Uhr gestartet.
Durchsuchungen in Augsburg und München
Die Polizei durchsuchte insgesamt sieben Objekte in Augsburg und fünf im Raum München. Die betroffenen Objekte umfassten Wohn- und Einfamilienhäuser sowie eine gewerbliche Immobilie. Die laufenden Ermittlungen konzentrieren sich auf den Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Sozialleistungsbetrugs.
Schaden im sechsstelligen Bereich
Es besteht der Verdacht, dass die Nutzer der Objekte diese an Sozialleistungsbezieher untervermietet und gegenüber Ämtern falsche Angaben gemacht haben. Der bisher ermittelte Vermögensschaden beläuft sich auf einen mittleren sechsstelligen Betrag. Im Zuge des koordinierten Einsatzes wurden vier Haftbefehle vollstreckt.
Haftbefehle gegen Beschuldigte
Vier Männer, im Alter von 22, 28, 34 und 49 Jahren, wurden festgenommen und dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Drei der Männer sind deutsche und rumänische Staatsangehörige, während der vierte Mann die syrische Staatsangehörigkeit besitzt. Der Schwerpunkt der Ermittlungen liegt auf dem möglichen bandenmäßigen Betrug durch den Familienvater und seine beiden Söhne. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Augsburg dauern weiterhin an.

