Großartiger Erfolg | Augsburger Panther nach Sieg über Schwenningen fix im Viertelfinale

Die Augsburger Panther gaben sich gegen Schlusslicht Schwenningen keine Blöße. Mit einem nie gefährdeten 3:1-Heimsieg machte der AEV bereits zwei drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale fix.

Matt Fraser hatte allen Grund zu jubeln, er brachte sein Team mit zwei Toren auf die Siegesstraße. | Foto: Eduard Martin

Am Ende war es Freude pur. Mit der Schlusssirene stand fest, dass die Augsburger Panther geschafft hatten, was sie so noch nie erreicht hatten. Drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde hatte sich der AEV bereits für das Viertelfinale der Playoffs qualifiziert. Doch zuvor waren eben noch diese 60 Minuten gegen das Schlusslicht Schwenningen zu absolvieren.

Die Hausherren ließen dabei von Beginn an keinen Zweifel am späteren Ausgang aufkommen. Die Wild Wings fanden kein Rezept gegen die Augsburger. Da sich auch deshalb beide Teams in den Anfangsminuten reichlich Strafzeiten „gönnten“, bot sich einger Platz auf dem Spielfeld. Der AEV konnte damit deutlich mehr anfangen. Das verdiente frühe 1:0 war die Folge. Matt Fraser konnte bei einer 3 gegen 3-Situation die Scheibe im Tor unterbringen (6.). Nur zwei Minuten später war der Kanadier erneut zur Stelle und nützte ein Getümmel am Tor von Dustin Strahlmeier für seinen zweiten Streich. Die Mannschaft von Trainer Mike Stewart hätte das Drittelergebnis sogar noch deutlich höher ausfallen lassen können, scheiterte aber immer wieder am guten Schlussmann der Schwäne.

Auch in den zweiten zwanzig Minuten waren sie das bessere Team, mussten aber doch den Anschlusstreffer hinnehmen. Sonneburg konnte im Nachschuss auf 1:2 verkürzen (33.). Beide Mannschaften waren zuvor durch eine längere Unterbrechung etwas aus dem Konzept geraten, da sich die Reparatur einer defekten Türe etwas hingezogen hatte. Alles in Allem war der AEV aber weiter die klar bessere Mannschaft, die Entscheidung war hier aber noch nicht gefallen.

Kurz nach der letzten Pause versuchte Eigengewächs Sternheimer diese zu erzielen, doch Strahlmeier ließ sich aus einem ungewöhnlichen Winkel nicht überwinden. Der Keeper hielt die Schwarzwälder weiter im Spiel. Erst in der 48. Spielminute sollten die Panther den Sack dann endgültig zumachen. Trevelyan hatte sich durch die gegnerischen Reihen gespielt, doch auch er scheiterte am SERC-Keeper. Stieler aber stand goldrichtig und hob die Scheibe zwischen Pfosten und Torhüter-Schulter vorbei ins Tornetz. Da die Bayerischen-Schwaben nicht wirklich schwäbisch zu Werke gingen und einige beste Gelegenheiten verschwendeten, blieb es eben bis zur Schlusssirene dabei. Wie viele Tore gefallen waren, interessierte am Ende wohl die Wenigsten. Der AEV ist durch diesen Sieg auf Rang 3 geklettert und fix für die Playoff-Viertelfinalspiele qualifiziert. Schwenningen wird diese Spielzeit als Letzter beenden, auch dies ist nun klar. Traurig für den Anhang aus dem Schwarzwald, das begeisterte Publikum im Curt-Frenzel-Stadion aber feierte. Schon Minuten vor dem Ende wurde der Lobgesang gestartet . „Wir sind stolz auf unser Team!“, mehr gibt es dazu nicht zu schreiben.

AEV: Roy, Keller, –Lamb, Haase, Tölzer, McNeill, Valentine, Rogl, Sezemsky –  Sternheimer, Arniel, Holzmann, LeBlanc, Stieler, Trevelyan, Schmölz, Fraser, Gill, Ullmann, Hafenrichter, White

Tore: 1:0 Fraser (Gill, McNeill) 6., 2:0  Fraser (LeBlanc, Stieler) 8. 2:1 Sonnenburg (Bukarts, Höfflin) 33., 3:1 Stieler (LeBlanc, White) 49.
Schiedsrichter: Schrader, Schütz | Schwenk, Tschirner Strafzeiten: Augsburg 8 – Schwenningen 10

Zuschauer: 6.139 (ausverkauft)