Am gestrigen Abend vernichtete ein Großbrand das Sozialzentrum des Caritasverbandes in Depotstraße. Für den Verband, vor allem für viele Hilfesuchende ist dies eine Katastrophe. Doch viele wollen helfen, damit es bald wieder losgehen kann.

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Foto: Christoph Bruder

Dieses Bild werden die etwa 120 Mitarbeiter des Sozialzentrums des Caritasverbandes nie vergessen. Das Gebäude in dem seit etwa 8 Jahren Beratungsstellen, Sozialkaufhaus, Tafel und vieles mehr zu finden war brannte am späten Sonntagabend bis auf die Grundmauern nieder. Viele Menschen kamen täglich hier her um hier Hilfe zu suchen, dies muss nun neu organisiert werden. Im Augenblick sind Generalvikar Heinrich und Bischof Konrad Zdarsa vor Ort und diskutieren, was die Kirche tun kann. Doch dies alleine wird nicht reichen, besonders die Zeit drängt.

„Die Mitarbeiter haben nun für eine Woche „zwangsfrei“. In der Zwischenzeit wird nach Büroräumen gesucht. Einzelne Zusagen gibt es schon.“, so Caritas-Presseprescher Bernhard Gattner auf Presse Augsburg-Anfrage. Während Büros wohl zu bekommen sind,  besteht mit dem Arbeitslosenprojekt (Alf) das größte Problem. Dort arbeiten 50 Menschen. Sie verdienten sich ihr Geld durch den Verkauf von Möbeln und den Kleidern wie auch Kleinteilen. Dafür wird man wieder eine größere Fläche brauchen. Und diese ist zur Zeit in Augsburg nicht so leicht zu finden.

Ein Problem besteht natürlich für all die Hilfesuchenden, etwa 300 waren es jeden Tag. Sie müssen im Augenblick vertröstet werden. Im Abbé-Pierre-Zentrum in der Hofrat-Röhrer-Straße 10 1/2 , das zum Stadtverband gehört, ist ein Notbüro eingerichtet worden. Die zentrale Rufnummer des Stadtverbandes 0821 – 57048-0 ist dorthin umgeleitet. Erste Infos können also gegeben werden.

Die Solidarität ist groß

Die Solidarität mit den Betroffenen ist groß. Neben vieler aufbauender Worte wurde auch schon tatkräftig angepackt. Der katholische Pfarrer Nikolaus Wurzer der Pfarreiengemeinschaft Augsburg- Göggingen machte sich sofort auf die Suchen nach einem Gebäude für die Beratungsstellen des Caritasverbandes. Eine Firma rief an und fragte nach, wie sie unterstützen könne.  Und auch der Architekt des Gebäudes und die Stadt Augsburg haben ihre Unterstützung zugesagt. Architekt Schraml wird die alten Baupläne so schnell wie möglich aktualisieren und dann einreichen, Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer hat eine möglichst schnelle Bearbeitung zugesagt.

Und auch von ganz „normalen“ Bürgern kam immer wieder die Frage auf: „Was kann ich tun?“. Eine Möglichkeit ist die finanzielle Unterstützung des Wiederaufbau des Sozialzentrums und all seiner Dienste und Hilfen mit einer Geldspende. Hierfür wurde ein Konto zu Verfügung gestellt:

Die Bankverbindung lautet:

Caritasverband für die Diözese Augsburg e.V.

Liga – Bank Regensburg

IBAN: 7509 0300 0000 1000 30

Stichwort: 1128 Brandkatastrophe Caritas Augsburg

auch eine Online-Spende ist möglich.