Große Sorgen bei Veranstaltern | Augsburger Panther suchen Lösung, Puppenkiste sagt alle Vorstellungen ab

Die Maßnahmen der neuesten  Infektionsschutzmaßnahmenverordnung treffen auch die Veranstaltungsbranche hart. Während sich die Augsburger Panther noch im Austausch mit der Stadt befinden, hat man sich bei der Augsburger Puppenkiste bereits zu einem harten Schritt durchringen müssen. Die geplanten Vorstellungen wurden abgesagt.

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Solche Bilder gehören aktuell wieder der Vergangenheit an, doch dürfen überhaupt Fans ins CFS?

Durch die in dieser Woche verabschiedeten Beschlüsse der bayerischen Regierung sind Veranstalter von Kultur- und Sportveranstaltungen gezwungen, neue Corona-Maßnahmen beim Besuch einzuführen. In jedem Fall gilt hier die sogenannte 2G plus-Regelung, nach der nur noch geimpfte und genesene Besucher mit aktuellem Negativtest in die Hallen dürfen. Auch eine FFP2-Maske muss für die Dauer des Aufenthalts am Veranstaltungsort getragen werden. Was für die Veranstalter aus Sport und Kultur aber wohl am schwersten wiegt, ist die formulierte maximale Kapazitätsobergrenze. Nur noch 25 % der Plätze darf vergeben werden, selbst dies klappt nicht überall.

Wie die Augsburger Panther mitteilen, können bei den Heimspielen aufgrund der erforderlichen Mindestabstände die zunächst anvisierte Zuschauerzahl von 1.545 nicht gehalten werden. Der AEV versucht aktuell, im Austausch mit den Behörden, eine Lösung zu finden. Ob und wie viele Zuschauer zum Heimspiel der Eishockey-Cracks am Sonntag gegen Köln eingelassen werden können, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Augsburger Puppenkiste sagt alle Vorstellungen ab

Puppenkiste
Foto: Dominik Mesch

Bei der Augsburger Puppenkiste ist die Entscheidung hingegen schon gefallen. Die aktuellen Regelungen stellen das traditionsreiche Marionettentheater  vor nicht lösbare Probleme. „Bei nur noch 25% erlaubter Auslastung und unter strikter Einhaltung der Abstandsregeln ist ein auch nur halbwegs wirtschaftlicher Betrieb des Marionettentheaters leider nicht möglich“, heißt es in einer Mitteilung.

Unter diesen Bedingungen hat sich die Theaterleitung zum Klaus Marschall dazu durchringen müssen alle Vorstellungen vom 24.11.2021 bis 15.12.2021 absagen.Bereits erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, das bedeutet, dass diese Karten einem Wertgutschein in der Höhe des aufgedruckten Kartenpreises entsprechen. Sie können also – sobald die Puppenkiste wieder spielen darf – beim Kauf einer neuen Eintrittskarte an der Theaterkasse als Zahlungsmittel verwenden.