Im Oktober 2024 organisierte die Bayerische Polizei unter der Leitung des Bayerischen Landeskriminalamtes gezielte Kontrollen, um den Rauschgiftschmuggel zu bekämpfen. Dabei wurden beinahe dreitausend Personen kontrolliert und deren Fahrzeuge auf Schmuggelverstecke hin untersucht.
Im gesamten Gebiet von Bayern konnten dabei erhebliche Mengen an Drogen, insbesondere Kokain und Marihuana, sichergestellt werden. Der größte Fund gelang der Grenzpolizeiinspektion in Lindau, wo 15 Kilogramm Kokain in einem Auto entdeckt wurden.
Besonders in den Grenzbereichen ist die enge Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden unerlässlich. Seit 1979 treffen sich Fachleute aus Frankreich, Österreich, Deutschland und der Schweiz im Rahmen der „Arbeitsgruppe Südwest“, um Erfahrungen zu teilen und gemeinsame Strategien im Kampf gegen den Rauschgifthandel und -schmuggel zu entwickeln. Eine der koordinierten Aktionen waren die Schwerpunktkontrollen Mitte Oktober 2024, bei denen sich in Bayern zahlreiche Polizeidienststellen beteiligten.
München, 20. Dezember 2024

