Augsburg – Am Samstag, den 31. Januar 2026, führte die Polizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Augsburg eine großangelegte Durchsuchungsaktion durch. Diese Aktion war das Ergebnis intensiver Ermittlungen, die seit Ende 2024 von der Polizeiinspektion Augsburg Mitte wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln durchgeführt wurden.
Ermittlungen führen zu Club-Razzia
Im Rahmen der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass in einem Club in der Augsburger Innenstadt Betäubungsmittel nicht nur gehandelt, sondern auch offen konsumiert wurden. Um dem nachzugehen, vollzogen rund 200 Polizeikräfte, unterstützt von der Bereitschaftspolizei und im Beisein von zwei Staatsanwälten, mehrere Durchsuchungsbeschlüsse, die zuvor vom Amtsgericht Augsburg genehmigt worden waren.
Sicherstellung von Drogen und Festnahmen
Die Polizei durchsuchte drei Objekte in Augsburg, darunter Wohn- und Geschäftsräume sowie den besagten Club. Dabei wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, darunter verschiedenste Drogen wie Kokain und Amphetamin im unteren dreistelligen Grammbereich, Bargeld und Datenträger. Insgesamt wurden 17 Personen im Alter von 27 bis 48 Jahren vorläufig festgenommen. Während 16 der Festgenommenen nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen wurden, wurde eine Person aufgrund eines bestehenden Haftbefehls aus einem anderen Verfahren in eine Justizvollzugsanstalt überführt.
widerstandshandlungen gegen Beamte
Während der Durchsuchungen kam es zu zwei Widerstandshandlungen, die sich gegen die eingesetzten Polizeibeamten richteten. Glücklicherweise wurde dabei kein Polizist verletzt. Trotz der erfolgreichen Aktion dauern die Ermittlungen unter Leitung der Staatsanwaltschaft Augsburg weiter an. Derzeit können aufgrund der laufenden Ermittlungen keine weiteren Details veröffentlicht werden. Die Tatverdächtigen besitzen die deutsche, russische, italienische und amerikanische Staatsangehörigkeit.


