Die gefährliche Situation in und an der Pferseer Unterführung ist seit Jahren Thema von Diskussionen. Jetzt hat sich die Situation insbesondere am Tunnelausgang stadteinwärts weiter verschärft.

Foto: Carsten Schütz (www.fotomentalist.de)

Stephanie Schuhknecht, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „ Am Ende des Tunnels stadteinwärts  befindet sich nun ein direkter Zugang zu den Bahnsteigen am Hauptbahnhof, der seit der Schließung des Hauptzugangs des Bahnhofs, noch stärker als bisher von Fußgängerinnen aber auch von ankommenden RadfahrerInnen genutzt wird.  Der Rad- und Fußweg zum und durch den Pferseer Tunnel (stadtauswärts) ist gesperrt. Die FußgängerInnen und RadfahrerInnen werden auf den gegenüberliegenden Weg verwiesen, bzw. auf die Straße. Dazu kommt noch, dass die Baustelle in der Kurve Pferseer Tunnel – Viktoriastraße  in die Straße hineinragt und komplett unübersichtlich ist. Das Gefahrenpotential ist somit noch größer als es sowieso schon immer war und nicht akzeptabel”.

Cemal Bozoglu, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion:“ Auf diese gefährliche Situation muss schnell reagiert werden. Deshalb haben wir beantragt im Bereich Viktoriastraße (Höhe Parkhaus) bis Pferseer Tunnel – Haltestelle Rosenaustraße aus Gründen der Verkehrssicherheit Tempo 30 und im Tunnel ein generelles Überholverbot anzuordnen, so dass auch RadfahrerInnen in diesem engen Tunnel nicht von PKWs überholt werden dürfen“.

Darüber hinaus fordert die Grüne Fraktion, dass die Baustelleneinrichtung am Helio-Center überprüft und ggfs. geändert und insbesondere die Verkehrslenkung für FußgängerInnen und RadfahrerInnen eindeutiger ausgewiesen  und sicherer gestaltet wird.