Gute Leistung reicht nicht – Augsburger Panther verlieren bei Nordspitzenreiter Berlin

Am Sonntagnachmittag mussten die Augsburger Panther bei Nordgruppen-Spitzenreiter Berlin antreten. Trotz der spielerisch besten Leistung seit längerem reichte es gegen die Eisbären nicht für Punkte. Augsburg musste sich mit 3:5 geschlagen geben. Die Treffer für den AEV erzielten Trevelyan, Clarke und Valentine. Am Dienstag gehen die „Nordspiele“ im heimischen Curt-Frenzel-Stadion gegen Krefeld weiter.

20210310 Aev Serc 1 16
Trevelyan traf für den AEV | Archivfoto: Wolfgang Czech

Die Doppelrunde der DEL-Südgruppe ist beendet, zum Auftakt gegen die Nordclubs wartet ein Kontrastprogramm auf die Augsburger Panther. Bevor man am Dienstag mit Krefeld das Schlusslicht der zweiten Gruppe erwartet, ging es für den AEV zum Auftakt zu deren Tabellenführer nach Berlin.

Tuomie trifft

Die Gastgeber zählen in dieser Saison zum Favoritenkreis um die Deutsche Meisterschaft, was sie auch gegen die Panther früh unterstrichen. Fiore konnte die Hauptstädter schon in der fünften Spielminute durch eine abgefälschte Hereingabe in Führung bringen. Nur 32 Sekunden später konnte ausgerechnet Parker Tuomie, der Sohn des AEV-Coaches, bereits auf 2:0 erhöhen. Augsburg ließ sich davon aber an diesem Nachmittag nicht unterkriegen und kämpfte. Trevelyan belohnte sich für seinen guten Einsatz in der 12. Spielminute mit dem Anschlusstreffer. Hafenrichter hätte nach einem Konter sogar noch den Ausgleich erzielen können, doch es sollte nicht sein.

Augsburg schlägt zurück

Effektiver zeigten sich da schon die Hausherren. Mit einem sehenswerten Handgelenksschuss konnte McKiernan in eigener Überzahl den alten Vorsprung wieder herstellen (27.). Die Rot-grün-weißen meldeten sich aber erneut wieder im Spiel an. Kurz nach einer Berliner Strafe war es Clarke, der einen Valentine-Schuss unhaltbar für Niederberger zum Anschluss abgefälscht hatte (32.). Als der Verteidiger nur einen Wimpernschlag später sogar zum 3:3 selbst getroffen hatte, wuchs die Augsburger Hoffnung auf Punkte spürbar an. Jetzt wollten die Panther mehr, fingen sich dabei aber einen Konter. Valentine konnte einen Schuss der Eisbären noch blocken, den Nachschuss aber verwandelte Despres. Nur kurz hatte der Traum auf Zählbares gelebt, nach dem zweiten Powerplay-Treffer von McKiernan eine gute Viertelstunde vor dem Ende schien dieser endgültig geplatzt.

Augsburg versuchte zwar noch einmal heranzukommen, konnte aber diesem Spiel keine Wendung mehr geben. Alles in allem hatten die Augsburger Panther aber trotz der Niederlage die beste Leistung seit Längerem abrufen können. Sie können nun zuversichtlich in das Spiel gegen die Krefeld Pinguine am Dienstagabend (18:30 Uhr) gehen.