Lange Zeit hatten die Friedberger Handballer Probleme mit dem Vorletzten der Bayernliga. Aber mit einer Steigerung im zweiten Durchgang schafften sie schließlich doch einen verdienten 33:26 (14:13) Heimsieg gegen Ottobeuren.

20151031_haunstetten_friedberg_tsv_007 Gute Schlussviertelstunde bringt den Sieg - TSV Friedberg Handball schlägt Kellerkind Ottobeuren Aichach Friedberg Handball News News Sport TSV Friedberg Handball TSV Ottobeuren | Presse Augsburg
von Petersdorff hatte mehr zu tun, als im Lieb war | Archivfoto: Dominik Mesch

Die Allgäuer schweben in großer Abstiegsgefahr und gerieten früh in Rückstand. Besonders der Friedberger Linksaußen Alexander Schneider zeichnete sich mit präzisen Abschlüssen aus, die Gastgeber waren so rasch mit 4:1 vorne. Doch der frühe Ausfall seines Bruders Maximilian hemmte das Friedberger Angriffsspiel bald. Der Halbrechte war umgeknickt und konnte nach gut zehn Minuten nicht mehr weitermachen.

Ein kurioser Zwischenfall sorgte Mitte des ersten Durchgangs für eine 15 – minütige Zwangspause. Ein krachender Schlagwurf des Halblinken der Gäste war gegen den Pfosten geknallt und hatte die Halterung des Gehäuses vor eine zu große Belastung gestellt. Das Tor war somit nicht mehr ordnungsgemäß gesichert, die Friedberger Ordner mussten schließlich mit einer Bohrmaschine anrücken, um den weiteren Spielbetrieb sicherzustellen.

Diese lange Unterbrechung brachte Friedberg aber komplett aus dem Konzept. Vorne fehlten jetzt das Tempo und die Präzision, hinten bekamen die Gastgeber vor allem den Kreisläufer nicht in den Griff. Der Vorsprung war rasch weg, nach dem 12:11 war Ottobeuren sogar erstmals in Führung. Bis zur Pause drehte der TSV zwar die Partie, hatte aber trotz des 14:13 Zwischenstandes große Probleme mit den Gästen.