„Haben es Stuttgart viel zu einfach gemacht“ | Die Stimmen zur FCA-Niederlage gegen Stuttgart

Nach dem Auswärtssieg in Köln wollte der FC Augsburg heute gegen Stuttgart nachlegen, daraus wurde nichts. Im Gegenteil. Gegen den Aufsteiger setzte es eine deutliche Heimniederlage. Nach der Partie haben sich die Beteiligten dazu geäußert.

 

Rafał Gikiewicz: „Wir haben es Stuttgart heute viel zu einfach gemacht und sind alle sauer auf uns selbst. Wir müssen das Spiel nun analysieren, feststeht aber schon jetzt, dass wir in der Defensive nicht so viele Fehler machen dürfen. Jetzt heißt es Mund abputzen, schnell regenerieren und dann wollen wir in Bremen die drei Punkte einfahren.“

Florian Niederlechner: „Wir sind gut ins Spiel reingekommen, haben dann aber einen Elfmeter gegen uns bekommen, den man aus meiner Sicht nicht pfeifen muss. Der VfB hat es daraufhin extrem gut gemacht. Der Anschlusstreffer hat uns noch einmal Mut gemacht, am Ende ist Stuttgart heute aber der verdiente Sieger.“

Daniel Caligiuri: „Wir sind gut gestartet, während Stuttgart auf Konter gelauert hat, die sie gut ausgespielt haben. Schon mit spielentscheidend war der Elfmeter, bei dem es für mich aber zu wenig für einen Pfiff war. Vor allem nach dem 0:2 wurde es dann richtig schwer, dennoch haben wir nicht aufgesteckt. Nach der Pause waren wir dann sogar dem 2:2 nah, haben den Ausgleich aber nicht geschafft. So haben wir es verpasst, uns im Mittelfeld der Tabelle noch weiter zu festigen. Wir müssen als Team den nächsten Schritt machen, aber das ist noch ein weiter Weg.“

Reece Oxford: „Wir haben heute einfach zu viel zugelassen, das müssen wir als Team besser lösen. Ich glaube nicht, dass wir eine Heim-Schwäche haben, Stuttgart war heute einfach ein extrem starker Gegner. Schade, dass wir nach dem Anschlusstreffer nicht nochmal nachlegen konnten, so gehen wir heute ohne Punkte vom Platz.“

Gonzalo Castro (VfB): „Uns war bewusst, dass Augsburg gerade zu Hause etwas höher pressen wollte. Wir haben aber von Anfang an gut hinten raus gespielt und die Räume schnell gefunden, wodurch für uns immer wieder gute Situationen entstanden sind – gerade unsere linke Seite haben sie nicht so recht in den Griff bekommen. Diese Seite war auch der Ausgangspunkt für den Elfmeter sowie das 2:0. Die zwei Tore haben uns in die Karten gespielt. Bei meinem Treffer war mir recht schnell klar, dass es kein Abseits war.“