Hamburg | Schutzmaterial an Ärzte und Therapeuten geliefert

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg hat am Mittwoch mit der Auslieferung von Handdesinfektionsmitteln und Schutzmasken an 5200 Hamburger Vertragsärzte und -psychotherapeuten begonnen. 

Walter Plassmann, Vorstandsvorsitzender der KVH «Die Ärzte in ganz Deutschland leiden an einem Mangel an Schutzausrüstung, deswegen haben wir uns als kassenärztliche Vereinigung auf fremdes Terrain begeben und besorgen diese Schutzausrüstung jetzt selbst. Wir haben hier Schutzmasken, die wir selber auf dem Markt eingekauft haben. Und wir sind in der glücklichen Lage, auch eine Spende der Firma Beiersdorf über Desinfektionsmittel verschicken zu können.» Die Konfektionierung und die Verladung der Ware wurde in einem Hamburger Logistikzentrum abgewickelt. Um vor Dieben sicher zu sein, musste der genaue Ort des Zentrums geheim bleiben.

Dennis Rose, zuständiger Logistiker «Wir sind lieber gut vorbereiet und gehen auf Nummer Sicher, was das Thema Sicherheit angeht, weil wir auch in unseren sonstigen Geschäftsbereichen, wir machen hauptsächlich Kunsttransporte, da auch hochsensible Güter transportieren. Wir sind Speziallogistiker, deswegen ist es besonders wichtig, dass alles safe und streng geheim ist.» Schutzausrüstung für medizinisches Personal wie Atemschutzmasken und Anzüge sind derzeit weltweit knapp, der Markt ist außerdem massiv umkämpft.