„Hammer“-Wochen gehen weiter – TSV Haunstetten erwartet Regensburg

Die „Hammer“-Wochen gehen für die Drittliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten weiter: am Samstagabend (18 Uhr, AL-Halle) steht für die Rot-Weißen mit dem ESV Regensburg der nächste Vertreter aus dem Führungsquartett auf dem Plan und man darf gespannt sein, ob sich die Rot-Weißen ähnlich stark präsentieren können wie vor Wochenfrist in Allensbach.

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Trainer Herbert Vornehm und sein Team haben einen harten Brocken zu beißen | Foto Dominik Mesch

Die aktuell drittplatzierten Oberpfälzer gelten heuer als Mitfavorit um die Meisterschaft, mussten allerdings bereits vier Niederlagen einstecken, die weitere negative Ergebnisse komplett verbieten. Mit Junioren-Nationalspielerin Franzi Peter hat der ESV zudem die Ausnahmespielerin der Liga in seinen Reihen und trotz zahlreicher Abwerbeversuche aus der Bundesliga hält die 20-Jährige ihren Farben die Treue. Weitere herausragende Akteure sind die beiden Tschechinnen Vidršperková (Tor) und Vlackowa sowie die Rumänin Negrutiu. Haunstettens Trainer Herbert Vornehm sieht deshalb für sein Team wieder einmal in der Defensive das Hauptaugenmerk: „Gegen den zweitbesten Angriff der Liga müssen wir uns was einfallen lassen.“ Zudem gilt es für die Rot-Weißen endlich einmal einen passablen Start hinzulegen: „Wir waren jetzt zweimal nacheinander mit 1:6 hinten und hatten danach das Glück noch einmal zurück zu kommen. Das sollten wir aber nicht allzu sehr strapazieren,“ sagt der Coach, der sich schon auf das Derby freut: „Gegen die momentan beste Bayerische Mannschaft braucht man eigentlich keine zusätzliche Motivation.“

Männer mit weiterem Abstiegsendspiel

Die nächste Schlüsselpartie steht im Anschluss für die Bayernliga-Männer auf dem Plan (20 Uhr), und gegen die TG Landshut heißt es dabei Neunter gegen Zehnter. Ganze zwei Zähler trennen die beiden Kontrahenten, was die Wertigkeit der Auseinandersetzung nicht deutlicher untermauern könnte. Haunstetten hat nach der 18:31-Hinrundenschlappe auf alle Fälle einiges gut zu machen und Trainer Rothfischer fordert eine ähnliche Reaktion wie zuletzt gegen Regensburg: „Da waren wir zu Saisonbeginn ebenfalls nicht anwesend und haben das großartig revidieren können.“ Auf Seiten der Niederbayern ragt die Achse Müller/Gretsch/Kabashi heraus und Rothfischer hat nach Durchsicht seiner Statistiken klare Analysen parat: „Nur wenn wir weniger als 24 Gegentore einfangen, haben wir realistische Chancen.“ Auf TSV-Seite ist die Rückkehr von Abwehrchef Hannes Wiesner von entscheidender Bedeutung. Gegen Regensburg gelangen ihm schon erste Gehversuche und nun sollte es für den Routinier zu etwas längeren Einsatzzeiten reichen.

hv