Handball | Friedberg 2 verliert auch in Günzburg

Die Friedberger Zweite bleibt in der Bezirksoberliga weiter ohne Zähler. Das 23:25 (9:13) gegen den VfL Günzburg 2 war bereits die dritte Niederlage im dritten Spiel.

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Symbolbild

In der Fremde agierten die Herzogstädter aber besser als zuletzt bei der Heimniederlage gegen Aichach. Die Abwehr agierte agiler und deutlich aggressiver, der Lohn war eine 4:3 Führung nach acht Minuten. Doch danach lief vor allem im Angriff nicht mehr viel zusammen beim TSV. Technische Fehler und ungenaue Abschlüsse häuften sich, die Führung war bald weg. Das nächste Friedberger Tor sollte somit erst sieben Minuten später fallen, Fabian Schreiber schaffte das 5:7.

Der junge Spieler hatte einen guten Tag erwischt, er war nämlich auch für die nächsten Friedberger Treffer verantwortlich. Zudem entschärfte Keeper Martin Häselhoff zwei Konter, Friedberg lag darum zur Pause nur mit 9:13 hinten.

Die hohe Quote an vergebenen Würfen blieb an diesem Tag das Problem bei den Herzogstädtern. Auch im zweiten Durchgang ließen sie vorne viel zu viel liegen. Günzburg spielte keinesfalls überragend auf, hatte aber so keine große Mühe, die Kontrolle über die Partie zu behalten.

Bis zum 15:20 nach 44 Minuten sah alles nach einer klaren Angelegenheit aus. Doch Friedberg gab sich nicht so leicht geschlagen. Torhüter Moritz Fieger, der im zweiten Durchgang reingekommen war, zeigte einige gute Paraden, die Abwehr arbeitete hervorragend zusammen. Jonathan Dorsch zeichnete sich jetzt als Torschütze aus, Friedberg kam nochmals auf 20:22 heran.

Doch näher als bis auf diese zwei Treffer sollte der TSV dem VfL nicht mehr kommen. Günzburg 2 bleibt damit ohne Minuspunkt vorne in der Staffel A der Bezirksoberliga.

Das 23:25 (9:13) nach einer deutlichen Steigerung im zweiten Durchgang macht aber Mut für die kommenden Aufgaben.

„Trotz der erneuten Niederlage sieht man, dass wir uns von Spiel zu Spiel steigern“, lobte Trainerin Sandy Mair. „Heute haben wir defensiv super gearbeitet, wenn wir jetzt noch die Abschlussschwäche abstellen und die individuellen Fehler reduzieren, klappt es in einer Woche zu Hause gegen Schwabmünchen mit dem ersten Sieg.“

Domenico Giannino