Handball | Friedberg und Königsbrunn trennen sich unentschieden

Einen hart erkämpften Punkt gab es am Samstag für die Friedberger Zweite. Beim 25:25 (13:13) gegen Königsbrunn lagen die Handballer zwar lange deutlich zurück, vergaben dann aber noch den Sieg eine Sekunde vor Schluss mit einem Pfostentreffer.

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Der Aufsteiger aus Königsbrunn stand zwar mit lediglich drei Siegen auf Rang neun der Bezirksoberliga, hatte aber in vielen Spielen gut mitgehalten. Bei den Gästen bekamen auch mehrere A – Jugendspieler, die in der Bayernliga gegen den Nachwuchs des TSV Friedberg antreten, Einsatzzeit.

Die Herzogstädter trafen denn auch auf einen ebenbürtigen Gegner. Die aggressive 6 – 0 der Gäste hatte den oft zu statischen Friedberger Rückraum gut im Griff. In einer umkämpften ersten Hälfte konnte sich kein Team absetzen, mit einem leistungsgerechten 13:13 ging es in die Kabinen.

Ganz schwache zehn Minuten ließen den TSV dann aber deutlich in Rückstand geraten. Jetzt ging im Angriff gar nichts mehr zusammen, die Friedberger agierten zu statisch und machten viele Fehler. Nach dem 14:14 schaffte der TSV so zehn Minuten lang kein Tor.

Nur wegen des Chancenwuchers der Gäste, die mehrere gute Gelegenheiten und einen Siebenmeter ausließen, lag Friedberg lediglich mit 14:18 hinten. Die Schlussviertelstunde sah dann aber eine Wende: Bis dahin hatte sich der Aufsteiger gut präsentiert, jetzt schlichen sich bei ihm aber einfache Fehler und überhastete Abschlüsse ins Spiel ein.

Friedberg machte jetzt mehr Druck und setzte die Außen gut ein. In Überzahl kassierte der TSV neun Sekunden vor Schluss trotzdem noch den 25:25 Ausgleich, kam aber dank der schnellen Mitte mit einer Sekunde auf der Uhr nochmals frei vom Kreis zum Abschluss. Aber der letzte Wurf des Spiels klatschte nur an den Pfosten, es blieb somit bei der 25:25 (13:13) Punkteteilung.

Trainerin Sandy Mair zog folgende Bilanz: „Man das dieses Spiel auch verlieren, Mitte der zweiten Hälfte lagen wir deutlich zurück. Da hat uns das Tempo gefehlt. Ärgerlich ist das Gegentor in der letzten Minute, als wir in Überzahl den Kreis aus den Augen verlieren. Schade, dass der letzte Wurf nur an den Pfosten geht, aber ich denke, das Unentschieden ist ein gerechtes Ergebnis.“

Häselhoff; Zull; Herrmann; Bernhard (4); Maas; Wydra (3); Reissner (4/1); Steininger (1); Link (2); Wiesner (3); Lugauer; Dorsch (2); Schmid (5/3); Schiechtl (1).

Domenico Giannino