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Die HSG Lauingen-Wittislingen 2 unterlagen beim VSC Donauwörth mit 33:27. Die HSG war im Angriff vom Pech verfolgt und scheiterte meist an Pfosten oder Latte. Die Donauwörther nutzen die Gegenstöße konsequent und entschieden so die Partie für sich.


 

HSG Lauingen-Wittislingen Damen 1 gegen Damen 2:

(AM) Pflichtsieg gegen die zweite Mannschaft. Wie erwartet konnte die HSG I das Heimderby ohne größere Schwierigkeiten für sich entscheiden. Somit bleibt unser Team in direkter Lauerposition hinter dem Tabellenführer aus Schwabmünchen.

Spielfilm: 2:1, 10:2, 12:4; 15:4, 20:8, 22:11, 23:13

HSG-Damen 1: Linder; Pappe, Menner (2), Klapperich (1), Sand (2), Dürk (6), Reinelt, Hirschbolz (2/1 Siebenmeter), Selzle (6), Schmied, Kling (2), Weber (1), Schreitt (1)


 

Die Kissinger Damen haben sich in der Landesliga mit 25:21 (13:11) gegen Schwabmünchen durchgesetzt. Im schwäbischen Derby am Samstagnachmittag war die Abwehrstärke der Handballerinnen gegen die junge Mannschaft des Aufsteigers ausschlaggebend.

Schwabmünchen konnte sich nach einem Punktgewinn am ersten Spieltag keine weiteren Zähler sichern und steht in der Landesliga unten drin. Der SC wollte das nächste Heimspiel gegen ein Kellerkind nutzen, um sich weiter vom Tabellenende abzusetzen. Aber die Anfangsphase gehörte den Gästen.

Nach dem 2:5 war Kissing gegen die spritzigere und konzentriertere Schwabmünchner Mannschaft in Schwierigkeiten. In dieser Phase stand der SC defensiv ungeordnet und leistete sich vorne zu viele Ballverluste. Hätte Schwabmünchen da bessere technische Fertigkeiten bewiesen, anstatt mehrfach unbedrängt den Ball ins Aus zu passen oder bei Kontern in Überzahl leichte Fehlpässe zu spielen, dann wäre Kissing noch deutlicher in Rückstand geraten als mit 5:8.

So konnten sich die Damen aber zurück in die Begegnung kämpfen. Schwabmünchen fehlte es jetzt an den Mitteln, die immer aggressivere offensive Abwehr von Kissing zu gefährden. Jetzt waren die Gäste nur noch mit gelegentlichen Einzelaktionen erfolgreich. Nach 20 Minuten war der Ausgleich zum 9:9 gefallen, zur Pause hatte sich der SC ein 13:11 erarbeitet.

Die Gastgeberinnen hatten auch im zweiten Durchgang Vorteile. Ihr Trumpf war die offensive Abwehr, welche den Spielaufbau der Gäste bereits früh störte und deren technisch nicht immer sichere Spielerinnen immer wieder zu einfachen Fehlern verleitete.

Vorne merkte man beim SC das Fehlen beider etatmäßiger Mittespielerinnen. Mit zunehmender Spieldauer sprang aber Franziska Osterhuber in die Bresche, sie schaffte sechs Tore und gab viele gute Anspiele an den Kreis.

Da sich auch die Ausbeute bei den Kontern verbesserte, hatte Kissing jetzt die Begegnung im Griff. Über ein 19:14 und ein 22:17 steuerte der SC einem letztlich ungefährdeten Sieg entgegen. Beim 25:21 (13:11) Heimsieg merkte man den Handballerinnen das Fehlen mehrerer Stammspielerinnen zwar schon an. Die technisch limitierten Gäste konnten das aber nur in der ersten Viertelstunde ausnutzen.

Trainerin Anita Steiner freute sich über den Heimsieg: „Diese zwei Punkte helfen uns enorm weiter, damit haben wir uns erst einmal im Mittelfeld etabliert. Heute haben wir dank der starken Abwehr die Grundlage geschaffen nach einem wackligen Start. Da wir hinten sicher standen, konnten wir trotz der Ausfälle vorne immer mehr an Sicherheit zu gewinnen.“

Domenico Giannino 


Die Aufholjagd der Friedberger B1 – Jugend in der Landesliga geht weiter. Nach dem 35:28 (19:12) Heimsieg gegen die SG Unterpfaffenhofen-Germering sind die Handballer bereits auf Rang zwei vorgerückt.

Den vierten Sieg am Stück wollten die Herzogstädter einfahren. Nach dem missglückten Saisonstart, bei dem der Verband ihnen die Punkte aus den ersten beiden Saisonspielen wegen des Einsatzes eines gesperrten Spielers wieder aberkannte, hatte der TSV die Chance, bereits wenige Wochen später auf Rang zwei zu springen.

Zunächst blieb das Spiel ausgeglichen, da die Friedberger Abwehr noch zu viele Lücken besaß. Angeführt vom durchsetzungsstarken Philipp Salopek machte die B1 – Jugend aber ihre Tore, und als man dann hinten auch besser zupackte, ging man rasch deutlich in Führung. Binnen zwölf Minute machte der TSV so aus einem 9:8 eine 19:12 Pausenführung.

In der Folge verwaltete Friedberg seinen Vorsprung gekonnt. Da die Abwehr angesichts des Spielverlaufes wieder unkonzentrierter agierte, konnte man sich nicht weiter absetzen. Aufgrund der guten Offensive geriet der Sieg aber nie in Gefahr. Neben Salopek, der achtmal traf, war der sechsfache Torschütze Noah Kell einer der Aktivposten im Angriff.

Mit dem ungefährdeten 35:28 (19:12) Erfolg rückt der TSV in der Landesliga Süd auf Rang zwei vor. Am nächsten Samstag ab 16 Uhr ist der Spitzenreiter aus Allach, der bislang jedes Spiel gewonnen hat, zu Gast in Friedberg.


 

Die Friedberger B2 – Jugend reiste am Samstag zu ihrem Auswärtsspiel gegen die SG Kempten-Kottern 2 ins Allgäu. In der ÜBL gab es einen klaren 38:9 (21:3) Sieg.

Nach einem kurzen Abtasten zu Beginn machten die Friedberger ernst und führten nach vier Minuten bereits mit 4:0. Durch eine konsequente Verteidigung und ein sehr variables Angriffsspiel ging man mit einer 21:3 Führung in die Halbzeit.

Nach dem Wiederanpfiff machte die B2 da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Sie blieb in allen Belangen überlegen und stellte auf 28:3. Auch die Schlussphase der doch sehr einseitigen Partie gehörte den Friedbergern und die B2 – Jugend gewann schlussendlich mit 38:9 (21:3).

Domenico Giannino