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Über fünfundvierzig Minuten in der Fremde gut gespielt, aber ohne zählbaren Erfolg: So lautet das Fazit für die Damen des TSV Friedberg nach dem Bezirksoberligaspiel beim TSV Göggingen am vergangenen Samstagabend. Nach der 15:20 (8:8) Niederlage wartet der Aufsteiger weiter auf den ersten Zähler.

Bis zum 13:13 in der 48. Spielminute begegneten sich die Kontrahenten absolut auf Augenhöhe, wobei hüben wie drüben die Abwehrreihen mit ganz starken Torhüterinnen die Szenerie bestimmten. In den letzten gut zwölf zu spielenden Minuten häuften sich dann jedoch die Fehler auf Seiten der Friedbergerinnen.

Jetzt schafften es die Gastgeberinnen, diese in der Schlussphase konsequenter als zuvor auszunutzen. Beim 18:13 für den TSV Göggingen war die Entscheidung gefallen, und so blieb den Friedberger Damen am Ende nur der Trost, lange Zeit ein gutes Spiel abgeliefert zu haben. Nach sechs Spieltagen belässt die 15:20 (8:8) Niederlage die Handballerinnen weiterhin am Tabellenende der Bezirksoberliga.

 

Durch eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Spielen in der Bayernliga konnte die Friedberger C-Jugend gegen den Tabellenzweiten SG DJK Rimpar einen Punkt in der Heimat behalten. Beim 31:31 (13:12) sorgte ein Friedberger mit 17 Toren für Furore.

Lange Zeit waren die Herzogstädter sogar in Führung, zur Halbzeit stand es aufgrund einer starken Abwehrleistung 14:13 für die Gastgeber. Ein zwischenzeitliches 10:6 hatten die Gäste in einer schwächeren Phase der Friedberger insbesondere durch eine hervorragende Torwartleistung in ein 10:12 umgewandelt. Doch die Schwaben steckten nicht auf und kämpften sich beeindruckend zurück ins Spiel.

Nach der Pause war die intensiv geführte Partie, die von einem kurzfristig eingesprungenen Schiedsrichtergespann hervorragend geleitet wurde, sehr ausgeglichen. Aber nach und nach konnten die Gastgeber bis zehn Minuten vor Schluss mit drei Toren in Führung gehen.

Lukas Beran erzielte in dieser Phase die meisten seiner insgesamt 17 Tore. Durch wechselseitige Unterzahlsituationen wurde das Spiel in der Schlussphase sehr hitzig, die Franken kamen schließlich zur späten 31:30 Führung, die Beran aber durch sein letztes Tor noch ausgleichen konnte.

Mit dem 31:31 (13:12) Unentschieden gegen den stark aufspielenden Zweiten fahren die Friedberger C – Jugendlichen als Fünfter der Bayernliga jetzt mit breiter Brust zu den schweren Gastspielen bei Isar-Loisach und Coburg.

 

Die weibliche D-Jugend der JSG Friedberg-Kissing war an ihrem zweiten Spieltag beim VfL Günzburg zu Gast. Mit einem knapp besetzten Kader von nur acht Handballerinnen mussten die Kräfte gut eingeteilt werden. Trotz der angespannten Personalsituation gelang ihnen aber ein Sieg.

Im ersten Spiel war der Gastgeber aber zu stark. Die JSG starteten gut und gingen schnell in Führung. Aber durch gute Paraden der gegnerischen Torhüterin sowie Unsicherheiten und Fehler im Angriff konnte Günzburg mit einem 4:3 in die Pause gehen. In der zweiten Hälfte ließen die Kräfte nach, und die Günzburger Mädchen konnten ihren Vorsprung auf 9:5 ausbauen. Wie schon am ersten Spieltag begann eine starke Aufholjagd. Aber dieses Mal reichte es nicht, Friedberg-Kissing musste sich mit 8:10 geschlagen geben.

Nach der Spielpause ging es gegen den TV Gundelfingen an den Start. Gegen die junge Mannschaft vom TV Gundelfingen fand die JSG es oft einfach, sich den Ball zu erkämpfen und über ein schnelles Angriffsspiel die Gegnerinnen zu überlaufen. Motiviert durch Torerfolge von fast allen JSG-Spielerinnen schien ihnen auch der knapp besetzte Kader nichts auszumachen. Das Spiel in der Bezirksoberliga der weiblichen D – Jugend endete mit einem 24:6 Sieg für Friedberg-Kissing.