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Im Spitzenspiel der Bayernliga gab es für die Friedberger A – Jugend eine 32:34 (17:14) Niederlage. Damit verlieren die Handballer die Tabellenführung an ihren Gegner, HT München.

Im ersten Durchgang war Friedberg die bessere Mannschaft. Im Duell des Tabellenführers gegen den Verfolger aus der Landeshauptstadt konnte sich der TSV auf seine kompakte und aggressive Abwehr verlassen. Friedberg spielte druckvoll gegen die 5 – 1 – Formation der Gäste und ging mit 5:1 und 9:3 in Führung.

Bis zum 12:7 hatten die Herzogstädter alles im Griff, danach sorgten Abspracheprobleme dafür, dass HT besser ins Spiel kam. Die Defensive stand dadurch nicht mehr so kompakt, zur Pause war der TSV aber noch mit 17:14 vorne.

Im zweiten Durchgang sollte sich die Begegnung aber drehen. Das 20:16 nach 32 Minuten konnte nicht gehalten werden, da die Gastgeber bis eine Viertelstunde vor dem Ende nur noch einen weiteren Treffer schafften. München führte darum mit 23:21.

Die Zeitstrafen gegen Friedberg häuften sich, defensiv ließ der Zusammenhalt wieder nach. München kam zu einfachen Toren aus dem Rückraum, da die Herzogstädter zu spät herausrückten.

Noch einmal kamen sie mit dem 26:27 zehn Minuten vor dem Ende zum Anschluss, doch aufgrund der nachlassenden Abwehrarbeit sollte die Wende nicht mehr gelingen. Mit dem 32:34 (17:14) Endstand tauschen die beiden Teams die Plätze, HT München heißt der neue Tabellenführer in der Bayernliga.

Karl (1); Kiehstaller; Häusler (2); Hrgic (8/2); Müller (5); Maas (1); Braun (3); M. Salopek (2); Geisreither (5); P. Salopek (1); Lugauer; Cada (3); Porterfield (1); Graf.


Die Handballdamen aus Kissing sind mit einer 23:26 (9:11) Niederlage aus Landshut zurückgekehrt. Lange waren sie mindestens ebenbürtig, eine zehnminütige Schwächephase sollte sie aber das Spiel kosten.

Landshut ging ohne jeden Minuspunkt in die Begegnung, beim SC fehlten zudem gleich drei Stammspielerinnen mit Kathi Winter, Anne Huber und Doro Zerbs. Kissing verteidigte wieder in seiner neuen 5 – 1 – Formation, mit der sich die Handballerinnen in dieser Saison mehr taktische Optionen erschlossen haben. Die Vorgezogenen Melli Pusch und Rebecca Gottwald machten ihre Sache ausgezeichnet, das Landshuter Angriffsspiel kam kaum einmal in Schwung. Zudem hatte Torfrau Anki Lang wieder einmal einen guten Tag erwischt.

Kissing war darum gleich gut drin in der Partie. Vorne setzte der SC vor allem die wurfstarke Irmi Kefer regelmäßig gut ein, der Halblinken gelangen insgesamt neun Tore. Sarah Gottwald auf der Mitte leitete das Kissinger Angriffsspiel mit Ruhe und Übersicht.

Der Lohn der guten Vorstellung war einen 9:8 Führung nach 21 Minuten. Kissing konnte in der Schlussphase der ersten Hälfte aber nicht ganz daran anknüpfen und schaffte kein weiteres Tor mehr. Zur Pause stand es somit 9:11.

Bis zum 11:12 nach fast 40 Minuten war der SC dran, dann erwischte er aber eine Schwächephase, in der sich Landshut entscheidend absetzen konnte. Die gute Zusammenarbeit in der Abwehr verschwand völlig, vorne agierten die Damen plötzlich hektisch und unkonzentriert. Die Vielzahl an technischen Fehlern machte es dem Gegner leicht, sich bis auf 22:14 abzusetzen.

Erst in den letzten gut zwölf Minuten zeigte Kissing wieder die starke Vorstellung aus der ersten Hälfte. Jetzt spielte der SC seine Angriffe wieder geduldig zu Ende, anstatt sofort abzuschließen, die Abwehr steigerte sich und ließ nur noch drei weitere Treffer zu. Lang hielt ferner gleich zwei Siebenmeter.

Aber näher als auf drei Treffer sollte Kissing nicht herankommen. Nach der 23:26 (9:11) Niederlage steht der SC in der Landesliga auf Rang neun. Landshut behält seine makellose Bilanz und ist jetzt Zweiter.

Trainerin Anti Steiner ärgerte sich über die Niederlage: „Ohne diese zehn Minuten, wo wir einfach geschlafen haben, wäre definitiv etwas drin gewesen. Außerhalb davon hat die Mannschaft gut verteidigt und sich als Einheit präsentiert. Vorne gelangen viele Tore, weil wir kollektiv und koordiniert unsere Stärken eingesetzt haben. Leider haben wir dann die ganze gute Arbeit weggeworfen, weil wir zehn Minuten lang nicht wirklich auf dem Platz standen.“

Lang; Kefer (9/3); Pusch (3); Eder (2); R. Gottwald (2/2); Osterhuber (1); Sirch; Ruchti; L. Neumeier; S. Gottwald (5/1); Kalischko (1).


Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel bleibt die Friedberger C – Jugend in der Spitzengruppe der Bayernliga. Das 31:26 (16:11) gegen Indersdorf kam ohne den besten Werfer der letzten Spiele zustande.

Im Heimspiel gegen den TSV Indersdorf musste die Friedberger C- Jugend nämlich gleich zwei verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle kompensieren. Das tat sie von Anfang an sehr beherzt. Mit spielerisch herausragenden Kombinationen wurden die Oberbayern schwindlig gespielt, die Gästeabwehr war weitgehend überfordert. Paul Neumeier machte auf der Mitteposition viel Betrieb und setzte seine Mitspieler im Rückraum und am Kreis gekonnt in Szene. So führten die Herzogstädter nach 13 Minuten bereits souverän mit 10:3. Die konsequent deckende Abwehr ließ wenig zu und ermöglichte den ersatzgeschwächten Herzogstädtern eine immer noch komfortable 16:11 – Führung zur Pause.

Ein wieder einmal hervorragend aufgelegter Christian Gehrke im Tor zeigte viele Paraden. Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die Friedberger nicht aus der Ruhe bringen und spielten trotz nachlassender Kräfte überzeugend auf.

Selbst vier Zeitstrafen im zweiten Abschnitt konnten sie überstehen, da an diesem Tag der mannschaftliche Zusammenhalt mehr als passte. Näher als auf drei Tore ließen die Hausherren den Gegner nicht heran und gewannen schließlich hochverdient mit 31:26 (16:11).

Sehenswerte Treffer erzielten Domenik Mannl und Hugo Häusler, von Außen netzte Jonas Dehm fünfmal ein. Ein bärenstarker und kämpferischer Calin Stancu konnte sich gleich elfmal in die Torschützenliste eintragen. Mit nunmehr 6:2 Punkten befindet sich der TSV auf Rang drei in der Bayernliga.

Gehrke, Mannl P., Kober, Mannl D. (5), Bernert, Stancu (11/1), Dehm (5), Häusler (4), Heitz (1), Einertshofer, Thiel, Neumeier (5), Kappler.


 

Die Friedberger Damen bleiben in der Bezirksliga ohne Punktverlust. In Neusäß gewannen die Handballerinnen mit 20:17 (10:9).

In der Anfangsphase sah alles nach einer klaren Angelegenheit aus für den Tabellenführer, der bislang jedes seiner Spiele gewinnen konnte. Neusäß fand gar nicht in die Begegnung und konnte seinen ersten Treffer erst in der 11. Minute erzielen. Aber bis zur Pause vergab der TSV beinahe seinen gesamten Vorsprung. Viele Zeitstrafen und Fehlwürfe ließen die Begegnung wieder spannend werden. Nach 30 Minuten war Friedberg lediglich mit 10:9 vorne.

Die Probleme im Angriff setzten sich auch nach der Pause fort. Friedberg vergab durch unkonzentrierte Abschlüsse zahlreiche Großchancen und traf kaum einmal ins Tor. Neusäß konnte darum nach dem 13:13 in Führung gehen und hatte bis zum 17:16 nach 54 Minuten Vorteile.

Mehr Tore gelangen den Gastgeberinnen aber nicht mehr. Angeführt von Corinna Rother, die gleich neunmal erfolgreich war, drehte Friedberg in den letzten Minuten die Partie. Das 20:17 (10:9) in Neusäß sieht die Damen weiterhin ohne Minuspunkt an der Tabellenspitze der Bezirksliga.