Handball | Niederraunau kann gegen Friedberg gewinnen

Die Friedberger Zweite ist mit einer Niederlage aus Niederraunau zurückgekehrt. Beim Vorletzten der Bezirksoberliga gab es ein 24:25 (9:14).

Handball In Schwaben
Mehr Handball in unserem neuen Facebook-Kanal

Die A – Jugendlichen, welche einen wesentlichen Teil der Mannschaft ausmachen, reisten bereits mit einem Spiel in den Beinen zur Aufgabe bei Niederraunaus Zweiter. Diese steht mit lediglich zwei Saisonsiegen unten drin in der Bezirksoberliga. Aber nach einer guten Anfangsphase geriet Friedberg relativ bald in Schwierigkeiten.

Denn nach dem 7:5 in der 14. Minute bekamen die Gäste kaum noch einen Ball im gegnerischen Tor unter. Sie vergaben freie Würfe vom Kreis, Konter und Abschlüsse von Außen. Defensiv hatte dieser Chancenwucher auch Auswirkungen: Der TSV agierte dadurch verunsichert und verlor den Zugriff auf den Gegner. So gerieten die Herzogstädter nach einem guten Start immer weiter in Rückstand und mussten schließlich mit einem 9:14 in die Kabinen.

Friedbergs Trainerin Sandy Mair schien dort aber die richtigen Worte in der richtigen Lautstärke gefunden zu haben. Denn lediglich sieben Minuten nach dem Wiederbeginn hatte der TSV zum 15:15 ausgeglichen. In einem kampfbetonten Spiel mit zwei oftmals unkonzentrierten Offensivreihen ging Friedberg dann mit einem 19:18 in die Schlussphase.

Doch die Abschlussprobleme kamen zur Unzeit zurück. Wieder vergab Friedberg viele gute Chancen, nur zwei Tore in elf Minuten sorgten für ein 21:24 kurz vor dem Ende. Das letzte Aufbäumen kam zu spät, die Herzogstädter schafften mit 40 Sekunden Restzeit nur noch den Anschlusstreffer zum 24:25 (9:14) Endstand.

Mit der Niederlage muss der TSV Friedberg nun wieder etwas sorgenvoller auf die Tabelle schauen. Der Drittletzte Ichenhausen ist noch drei Zähler zurück. Coach Mair kannte die Gründe für den Misserfolg: „Wir haben vorne viel zu wenig aus unseren guten Möglichkeiten gemacht. Vielleicht waren wir nach der Doppelbelastung mit der A – Jugend im Kopf nicht frei. Denn wegen unserer vielen Fehlwürfe ging dieses Spiel leider verloren.“

Domenico Giannino (gia)