Friedberg hat bei der SG H2 Ku Herrenberg unter etwas kuriosen Umständen verloren. Beim 31:32 (16:19) streikte in der letzten Minute die Hallenuhr, was den letzten Angriff der zurückliegenden Handballer zu einer ganz besonderen Erfahrung machte.

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Alle Anstrengung war umsonst, der TSV (hier Manuel Vilchez – Moreno) verlor in Herrenberg | Foto: Peter Gebhardt

Friedberg hatte nach drei Siegen in Folge den Abstand zu den letzten drei Rängen auf fünf Punkte erhöht, musste dann aber nach einer schwachen Vorstellung eine Heiniederlage gegen den Vorletzten aus Auerbach hinnehmen. Bei der SG, die ebenfalls mittendrin steckt im Kampf um den Klassenerhalt, sollten zwei ganz wichtige Punkte geholt werden. Aber in der ersten Halbzeit konnte sich der TSV auf sein Prunkstück, die knallharte Abwehr, nicht immer verlassen. Vor allem mit den beiden Halben des Gegners, Jona Schoch und Christian Rau, hatten die Herzogstädter große Probleme. Auf diese wurfstarken Spieler rückte der Defensivverband zu spät heraus, so kassierte Friedberg zu viele einfache Gegentore. Auf einen Spieler konnten sich die Herzogstädter an diesem Tag aber unbedingt verlassen: Trotz der schwachen Defensive hielt Friedberg den Anschluss, weil Jonathan Scholz an diesem Tag traf, wie er wollte. Mit 14 Toren war er mit Abstand der Topscorer, das erfreute natürlich die zahlreich mitgereisten Friedberger Fans. Das ist keine Selbstverständlichkeit, an einem schönen Frühlingswochenende eine weite Busfahrt auf sich zu nehmen, um sich ein Handballspiel anzusehen. Die Friedberger Spieler und Verantwortlichen möchten sich dafür bei ihren treuen Fans ganz herzlich bedanken. Der TSV konnte bis zur 16. Minute alles offen halten. Doch nach dem 9:9 zog Herrenberg langsam weg. Sieben Minuten lang traf Friedberg nicht ins Tor, die Gastgeber führten jetzt mit 9:12. Bis zur Pause kamen die Gäste nicht entscheidend näher, dafür hätte die Abwehr besser stehen müssen. So lag Friedberg nach 30 Minuten mit 16:19 zurück.

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